«Endlich wird die Ehe – und damit namentlich auch das Recht eine Familie zu gründen – allen Paaren in der Schweiz offenstehen. Dies ist ein wichtiger Schritt in Richtung Gleichstellung, der längst überfällig war», sagte Alexandra Karle, Geschäftsleiterin von Amnesty Schweiz.
«Die Ehe für alle wird die Akzeptanz von LGBTI*-Menschen in der Gesellschaft stärken. Dies zeigen die positiven Entwicklungen in Ländern, die diesen Schritt bereits getan haben: Vorurteile wurden überwunden, es fanden weniger Übergriffe auf LGBTI*-Personen statt und ihre Selbstmordrate ist deutlich gesunken.»
«Mit dieser historischen Abstimmung wird die Schweiz zum 29. Land, das die gleichgeschlechtliche Ehe anerkennt. Sie sendet damit ein klares Signal aus: Gleichgeschlechtlich liebenden Menschen müssen dieselben Rechte und derselbe Schutz garantiert werden, wie allen anderen. Wir ermutigen die Schweiz, sich weiterhin für den Schutz und die Verwirklichung der Rechte von LGBTI*-Menschen einzusetzen», sagte Alexandra Karle.
Amnesty International ermutigt die Schweiz, die folgenden Schritte zu unternehmen:
Medienmitteilung 26. September 2021, Bern – Medienkontakt