Mit grösster Besorgnis beobachten die SFH, ihre Mitgliedorganisationen – darunter Amnesty International – und das Schweizerische Rote Kreuz SRK die verheerenden Zustände in Libyen und die unhaltbare Situation auf dem Mittelmeer, wo Europa Menschen ertrinken lässt, die Schutz und eine menschenwürdige Zukunft für sich und ihre Familien gesucht haben. Die Schweiz setzt sich seit Jahren international für eine Flüchtlingspolitik ein, die auf Solidarität basiert und die Grundsätze der Menschenrechte berücksichtigt. Die NGO anerkennen dieses Engagement. Doch beteiligt sich die Schweiz nur zögerlich an Lösungen und schafft zu wenig legale und sichere Fluchtwege in die Schweiz.
Gemeinsam appellieren die Organisationen in einem offenen Brief an Bundesrätin Karin Keller-Sutter, umgehend folgende Massnahmen zu ergreifen: