Die Heiratsstrafe-Initiative hätte der vollen Gleichberechtigung von homosexuellen Paaren in Ehe und Familie einen Riegel vorgeschoben. © Syda-Productions / Shutterstock.com
Die Heiratsstrafe-Initiative hätte der vollen Gleichberechtigung von homosexuellen Paaren in Ehe und Familie einen Riegel vorgeschoben. © Syda-Productions / Shutterstock.com
Abstimmung vom 28. Februar 2016

Nein zum Ausschluss homosexueller Paare vom Recht auf Ehe

Amnesty International ist erleichtert über die Ablehnung der Heiratsstrafe-Initiative. Auch wenn die steuertechnischen Aspekte in der Diskussion im Vordergrund standen, gehörte es zu den Absichten der Initianten, eine rückwärtsgewandte Definition der Ehe in die Verfassung zu schreiben, die der vollen Gleichberechtigung von homosexuellen Paaren in Ehe und Familie einen Riegel vorgeschoben hätte. Dieser Diskriminierung wurde nun eine Absage erteilt. Der Weg zur Gleichberechtigung von Lesben und Schwulen bleibt damit offen. Amnesty International wird sich weiter weltweit und auch in der Schweiz für die Menschenrechte von LGBTI einsetzen.

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