Türkei, Operationen der Sicherheitskräfte
Folter und Verschwindenlassen erinnern an dunkle Zeiten
Die Operationen der Sicherheitskräfte im Südosten der Türkei erfolgen weitgehend ausserhalb gesetzlicher Schranken und der Kontrolle der Justiz. Berichte über Folter und Straflosigkeit häufen sich. Damit besteht die Gefahr, dass die Türkei auf eine Situation zugeht, wie sie sie in den 1990er-Jahren erlebte: Amnesty dokumentierte damals systematische Folter und Verschwindenlassen der Sicherheitsorgane in ihrem Kampf gegen die kurdische Arbeiterpartei PKK.