Alois (links), Bahati (Mitte), Patient (rechts) © Privat
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Demokratische Republik Kongo – Briefaktion

Drei Männer Opfer von Verschwindenlassen

Von den drei Männern Aloys Bigirumwami, Bahati Nshangalume und Patient Basimike Bukombe Barhuze fehlt jede Spur, seit sie von Mitgliedern der bewaffneten Gruppe M23 verschleppt wurden. Die M23 ist eine der zahlreichen Parteien des bewaffneten Konflikts in der DR Kongo. Aloys Bigirumwami wurde am 13. Mai 2025 das letzte Mal gesehen, Bahati Nshangalume am 26. Oktober und Patient Basimike Bukombe Barhuze am 17. Dezember. Sowohl der Grund für ihre Entführung als auch ihr Aufenthaltsort sind unbekannt. Sollten sich die Männer im Gewahrsam der M23 befinden, müssen sie umgehend und bedingungslos freigelassen werden.

Details

Aloys Bigirumwami, Bahati Nshangalume und Patient Basimike Bukombe Barhuze, drei Männer aus dem Osten der DR Kongo, wurden im Laufe des Jahres 2025 jeweils separat von Mitgliedern der bewaffneten Gruppe M23 entführt. Seitdem fehlt jede Spur von ihnen.

Hintergrund 

Am 13. Mai 2025 nahmen M23-Kämpfer bei einer Razzia in Goma, der Hauptstadt der Provinz Nord-Kivu, Hunderte Erwachsene und Kinder fest. Der von der M23 ernannte Bürgermeister von Goma, Julien Katembo, erkannte in der Menschenmenge den Menschenrechtsverteidiger Aloys Bigirumwami, ein Mitglied der Jugendbewegung Lutte pour le Changement (LUCHA). Julien Katembo forderte Aloys Bigirumwami auf, die Waffen auszuhändigen, die er in Kiwanja, einer Stadt im Territorium Rutshuru, zurückgelassen habe; ohne allerdings zu belegen, dass Aloys Bigirumwami jemals Waffen besessen hatte. Aloys Bigirumwami wurde daraufhin in einem Fahrzeug der M23 mitgenommen und seither nicht mehr gesehen.

Am 26. Oktober 2025 traf sich Bahati Nshangalume, der im Bergbausektor tätig ist, mit einem M23-Kommandanten im Militärlager der M23 in Luhwindja, um ein Bergbaugeschäft zu besprechen. Seither fehlt von ihm jede Spur. Seine Familienangehörigen haben sich bei der Vertretung der M23 nach seinem Verbleib erkundigt, aber keine Informationen erhalten.

Am 17. Dezember 2025 entführten Männer in Militäruniform, die laut Zeugenaussagen wie M23-Kämpfer aussahen, Patient Basimike Bukombe Barhuze, einen Angestellten der Hochschule Higher Institute of Medical Technology, aus einer Grundschule in Munya in der Nähe von Nyangezi in der Provinz Süd-Kivu, wo er zu diesem Zeitpunkt arbeitete. Auch er wurde seither nicht mehr gesehen.

Die Praxis des Verschwindenlassens in bewaffneten Konflikten verstösst gegen das humanitäre Völkerrecht und speziell gegen die Genfer Abkommen von 1949 und ihre Zusatzprotokolle zum Schutz von Zivilpersonen. Das Verschwindenlassen von Zivilpersonen und die Bedrohung von Menschenrechtsverteidiger*innen in bewaffneten Konflikten, wie es im Fall von Aloys Bigirumwami geschehen ist, stellen möglicherweise Kriegsverbrechen dar.

Im bewaffneten Konflikt in der DR Kongo haben Kämpfer der bewaffneten Gruppe M23, die von Ruanda unterstützt wird, Zivilpersonen verschleppt, gefoltert und getötet. Amnesty International hat Fälle dokumentiert, in denen Gefangene als Geiseln gehalten wurden und in Hafteinrichtungen in Goma und Bukavu unmenschlichen Bedingungen ausgesetzt waren. Die Inhaftierten schilderten, wie sie in überfüllten, unhygienischen Zellen ohne ausreichend Nahrung, Wasser, sanitäre Einrichtungen oder medizinische Versorgung festgehalten wurden. Den meisten wurde der Zugang zu ihren Familien oder Rechtsbeiständen verweigert. Oft verlangt die M23 von den Familien Lösegelder für die Freilassung ihrer Angehörigen, die von weniger als 100 US-Dollar bis zu mehr als 2.000 US-Dollar reichen können.

Amnesty sind mehrere M23-Hafteinrichtungen in Goma (Nord-Kivu) und Bukavu (Süd-Kivu) bekannt, darunter auch die Zentrale des ehemaligen Geheimdienstes in Bukavu. Ein ehemaliger Inhaftierter gab an, dort jeden Morgen von M23-Kämpfern ausgepeitscht worden zu sein. Weitere ehemalige Gefangene sagten, dass M23-Kämpfer ihren Familien den Zugang verweigerten und abstritten, dass die Betroffenen dort inhaftiert seien, was dem Verschwindenlassen gleichkommt. Amesty International sprach mit 18 ehemaligen Gefangenen, die angaben, entweder gefoltert worden zu sein oder die Folterung anderer beobachtet zu haben.

Das humanitäre Völkerrecht verbietet es allen Konfliktparteien, willkürlich Zivilpersonen zu inhaftieren – das gilt auch für organisierte bewaffnete Gruppen wie die M23. Zudem untersagt das humanitäre Völkerrecht Mord, grausame Behandlung, Folter und die Verletzung der persönlichen Würde wie z. B. die erniedrigende und entwürdigende Behandlung von Gefangenen. Auch das Verschwindenlassen von Personen in bewaffneten Konflikten ist explizit verboten. Zudem machen sich M23-Mitglieder möglicherweise des Kriegsverbrechens der Geiselnahme schuldig, wenn sie Zivilpersonen inhaftieren und von deren Familienangehörigen ein Lösegeld für ihre Freilassung fordern.

Werden Sie aktiv:

Setzen Sie sich für Aloys, Bahati und Patient ein: Senden Sie einen Appellbrief  via X/Twitter oder E-mail (kein Postversand möglich) sowie für einige Zielpersonen per Whatsapp. Posten Sie die UA in den sozialen Medien an die unter ADRESSEN und SOCIAL MEDIA GUIDE angegebene(n) Zielperson(en) und Kontakte.

Frist zum Mitmachen: 22. Juli 2026.
Schreiben Sie in Französisch oder in Ihrer eigenen Sprache. 

Bitte setzen Sie noch Ihren Namen (oder Initialen) an das Ende der Nachricht. Sie können die Nachricht gerne auch noch anpassen und z.B. den Namen und die Forderungen hervorheben. 
Um zu verhindern, dass die Mails im Spam landen, ist es ratsam, den Betreff zu verändern.
Unter ADRESSEN › finden Sie noch weitere wichtige Zielpersonen zum Anschreiben. 

Modèle de lettre - français ›

Monsieur,

Je vous écris afin d’exprimer la grave inquiétude que m’inspire la disparition forcée d’Aloys Bigirumwami, Bahati Nshangalume et Patient Basimike Bukombe Barhuze dans le contexte du conflit armé actuel en République démocratique du Congo.

Le 13 mai 2025, des combattants du groupe armé du Mouvement du 23 mars (M23) ont effectué un raid à Goma, la capitale du Nord-Kivu, arrêtant des centaines d’hommes, de femmes, de garçons et de filles. Julien Katembo, le maire nommé par le M23, a reconnu Aloys Bigirumwami, un défenseur des droits humains, et membre du mouvement de jeunes Lutte pour le changement (LUCHA) dans la foule. Julien Katembo a dit à Aloys Bigirumwami de remettre les armes qu’il avait laissées à Kiwanja, une ville du territoire de Rutshuru, mais n’a fourni aucun élément prouvant qu’Aloys Bigirumwami ait jamais eu des armes en sa possession. Aloys Bigirumwami a été emmené dans une voiture du M23. Personne ne l’a ensuite revu. Le 26 octobre 2025, Bahati Nshangalume, un homme d’affaires travaillant dans le secteur minier, s’est rendu dans le camp militaire du M23 à Luhwindja, afin de discuter d’une transaction minière avec un commandant du groupe armé. On est sans nouvelle de Bahati Nshangalume depuis lors. Des membres de sa famille ont rencontré des responsables du M23 et leur ont demandé où il se trouvait, mais n’ont reçu aucune information. Le 17 décembre 2025, des hommes en uniforme militaire semblant, selon des témoins, être des combattants du M23 ont enlevé Patient Basimike Bukombe Barhuze, employé de l’Institut supérieur des techniques médicales, alors qu’il se trouvait dans une école primaire à Munya, près de Nyangezi dans le Sud-Kivu, où il travaillait à cette époque. Personne ne l’a ensuite revu.

La pratique de la disparition forcée dans le cadre d’un conflit est contraire aux règles et principes du droit international humanitaire, conformément aux Conventions de Genève de 1949 et à leurs Protocoles additionnels, notamment concernant la protection des civil·e·s. Les disparitions forcées de civil·e·s et les menaces contre les défenseur·e·s des droits humains dans le contexte d’un conflit armé, comme dans le cas d’Aloys Bigirumwami, peuvent constituer des crimes de guerre.

Je vous demande de révéler immédiatement quel sort qui a été réservé à Aloys Bigirumwami, Bahati Nshangalume et Patient Basimike Bukombe Barhuze, ainsi que le lieu où ils se trouvent. S’ils sont en détention sous la garde du M23, ils doivent être libérés immédiatement et sans condition. Je vous exhorte à garantir qu’aucun autre civil ne soit incarcéré, qu’aucun détenu ne soit soumis à la torture ni à d’autres mauvais traitements dans les centres de détention du M23, et qu’ils bénéficient d’un hébergement adéquat, de nourriture, d’eau propre, de soins, ainsi que d’un accès sans entrave à des avocats et à leurs proches.

Veuillez agréer, Monsieur, l’expression de ma haute considération.
 

Briefvorschlag - Deutsch

Sehr geehrter Herr Nangaa

Aloys Bigirumwami, Bahati Nshangalume und Patient Basimike Bukombe Barhuze, drei Männer aus dem Osten der DR Kongo, wurden im Laufe des Jahres 2025 jeweils separat von Mitgliedern der bewaffneten Gruppe M23 entführt. Seitdem fehlt jede Spur von ihnen.

Am 13. Mai 2025 nahmen M23-Kämpfer bei einer Razzia in Goma, der Hauptstadt der Provinz Nord-Kivu, Hunderte Erwachsene und Kinder fest. Der von der M23 ernannte Bürgermeister von Goma, Julien Katembo, erkannte in der Menschenmenge den Menschenrechtsverteidiger Aloys Bigirumwami, ein Mitglied der Jugendbewegung Lutte pour le Changement (LUCHA). Aloys Bigirumwami wurde daraufhin in einem Fahrzeug der M23 mitgenommen und seither nicht mehr gesehen. 

Am 26. Oktober 2025 traf sich Bahati Nshangalume, der im Bergbausektor tätig ist, mit einem M23-Kommandanten im Militärlager der M23 in Luhwindja, um ein Bergbaugeschäft zu besprechen. Seither fehlt von ihm jede Spur. Seine Familienangehörigen haben sich bei der Vertretung der M23 nach seinem Verbleib erkundigt, aber keine Informationen erhalten. 

Am 17. Dezember 2025 entführten Männer in Militäruniform, die laut Zeugenaussagen wie M23-Kämpfer aussahen, Patient Basimike Bukombe Barhuze, einen Angestellten der Hochschule Higher Institute of Medical Technology, aus einer Grundschule in Munya in der Nähe von Nyangezi in der Provinz Süd-Kivu.

Die Praxis des Verschwindenlassens in bewaffneten Konflikten verstösst gegen das humanitäre Völkerrecht und speziell gegen die Genfer Abkommen von 1949 und ihre Zusatzprotokolle zum Schutz von Zivilpersonen. Das Verschwindenlassen von Zivilpersonen und die Bedrohung von Menschenrechtsverteidiger*innen in bewaffneten Konflikten, wie es im Fall von Aloys Bigirumwami geschehen ist, stellen möglicherweise Kriegsverbrechen dar.

Geben Sie bitte unverzüglich das Schicksal und den Verbleib von Aloys Bigirumwami, Bahati Nshangalume und Patient Basimike Bukombe Barhuze bekannt. Sollten die Männer von der M23 festgehalten werden, müssen sie umgehend und bedingungslos freigelassen werden. 

Stellen Sie zudem sicher, dass keine weiteren Zivilpersonen inhaftiert werden und dass Menschen in M23-Hafteinrichtungen weder gefoltert noch anderweitig misshandelt werden. Alle Inhaftierten müssen angemessen untergebracht und mit Nahrungsmitteln und sauberem Wasser versorgt werden. Auch müssen sie regelmässigen und uneingeschränkten Zugang zu ihren Rechtsbeiständen und Familienangehörigen erhalten.

Hochachtungsvoll,
 

Model letter - English

Dear Sir,

I write to express my serious concern about the enforced disappearance in the context of the current armed conflict in DRC of Aloys Bigirumwami, Bahati Nshangalume and Patient Basimike Bukombe Barhuze.

On 13 May 2025, fighters of the armed group, March 23 Movement (M23) conducted a raid in Goma, the capital of North Kivu province, detaining hundreds of men, women, boys and girls. The M23-appointed mayor, Julien Katembo, identified Aloys Bigirumwami, a human rights defender and member of the youth movement Lutte pour le Changement (LUCHA) in the crowd. Julien Katembo told Aloys Bigirumwami to hand over the weapons he had left in Kiwanja, a town in Rutshuru, but provided no evidence that Aloys Bigirumwami had ever possessed weapons. Aloys Bigirumwami was taken away in an M23 vehicle. He has not been seen since. On 26 October 2025, Bahati Nshangalume, a businessman who works in the mining sector, went to M23’s military camp in Luhwindja to discuss a mining transaction with an M23 commander. Bahati Nshangalume has not been seen since. His family members met M23 authorities and asked them about his whereabouts but received no information. On 17 December 2025, men in military uniform who appeared, according to witnesses, to be M23 fighters, abducted Patient Basimike Bukombe Barhuze, an employee of the Higher Institute of Medical Technology, from a primary school in Munya, near Nyangezi in South Kivu, where he was working at the time. He has not been seen since.

The practice of enforced disappearances in the context of armed conflict violates rules and principles of international humanitarian law as per the 1949 Geneva Conventions and their Additional Protocols, including protection of civilians. Enforced disappearances of civilians and threats against human rights defenders in the context of an armed conflict such as that of Aloys Bigirumwami may amount to war crimes.

I call on you to immediately disclose the fate and whereabouts of Aloys Bigirumwami, Bahati Nshangalume and Patient Basimike Bukombe Barhuze. If they are detained by M23, they should be immediately and unconditionally released. I also urge you to ensure that no other civilian is detained, that no detainees are tortured or ill-treated in M23 detention centres and that they have adequate shelter, food, clean water and healthcare, and regular and unfettered access to lawyers and family members.

Yours sincerely,
 

Social Media Guide

Targets on X/Twitter:
@CNangaa
@BNgwi

 

SUGGESTED TWEETS:

We are alarmed by the enforced disappearance in the context of the armed conflict of Aloys Bigirumwami,Bahati Nshangalume and Patient Basimike Bukombe Barhuze, last seen after being taken by fighters believed to be affiliated with M23/AFC. Civilians must never be targeted. @BNgwi @CNangaa #CiviliansNotATarget [Link to UA]

On 26 Oct 2025, Bahati Nshangalume, a businessman from South Kivu, went to an M23 camp in Luhwindja to discuss a mining transaction with an M23 commander. He has not been seen since. His family has received no information on his fate. [Link to UA]

On 17 December 2025, men in military uniform who appeared, according to witnesses, to be M23 fighters, abducted Patient Basimike Bukombe Barhuze, an employee of the Higher Institute of Medical Technology, from a primary school in Munya, near Nyangezi, South Kivu where he was working at the time. He has not been seen since. This is an enforced disappearance in the context of the current armed conflict. [Link to UA]

On 13 May 2025, Aloys Bigirumwami – a youth activist – was taken away in M23 vehicle. He has not been since since. [Link to UA]

We call on M23/AFC leadership to immediately and unconditionally release Aloys Bigirumwami, Bahati Nshangalume and Patient Basimike Bukombe Barhuze and to disclose their whereabouts without delay. [Link to UA]

All civilians held by M23/AFC must be protected from torture and ill-treatment and immediately released. [Link to UA]

M23/AFC must stop the arbitrary detention of civilians and end the practice of transferring detained civilians to military training camps in Rumangabo and Tchanzu. Civilians are not combatants. [Link to UA]

Human rights investigations have documented killings, torture, enforced disappearances in the current armed conflict abductions and ransom demands by the armed group M23 in Goma and Bukavu. These abuses may amount to war crimes. [Link to UA]

International humanitarian law strictly prohibits armed groups from arbitrarily detaining civilians, torturing detainees, or holding people hostage for ransom. These violations must stop now. [Link to UA]

Silence and denial enable abuse. We urge national, regional, and international actors to increase pressure on M23/AFC to end abductions, release all unlawfully detained civilians, and allow independent monitoring. [Link to UA]


 

Adressen

→ Kein Postversand möglich

Politischer Führer der Alliance Fleuve Congo / M23:
Coordinateur politique de l’Alliance fleuve Congo / M23
Corneille Nangaa
Der beste Kanal für Ihren Appell ist X/Twitter: @CNangaa
E-Mail für alle, die nicht auf Social Media aktiv sind: revolutionconstitutionnelle@gmail.com 


WICHTIGE ZUSÄTZLICHE ZIELPERSONEN
Es ist von entscheidender Bedeutung, dass an die drei unten aufgeführten Hauptziele auch Appelle gesendet werden:

M23-appointed Governor of South-Kivu province Patrick Busu Bwa Ngwi Nshombo
WhatsApp: +243 814 650 331
X/Twitter: @BNgwi

M23-appointed Governor of North-Kivu province Joseph Bahati Musanga
WhatsApp: +243 858 790 229

M23-appointed Mayor of Goma Julien Katembo
WhatsApp: +243 975 108 659


KOPIEN AN

Botschaft der Demokratischen Republik Kongo
Sulgenheimweg 21
Postfach 2235
3001 Bern
E-Mail: rdcambassy@bluewin.ch



Weltweite Briefzustellung: Der Versand von Briefen ist in fast alle Länder möglich. Trotzdem kann der Zustellservice aus unterschiedlichen Gründen zeitweise eingestellt werden. Wir aktualisieren die Infos soweit möglich.
Bitte prüfen Sie vorher bei der Schweizer Post, ob Briefe im Zielland aktuell zugestellt werden:
Verkehrseinschränkungen ›


• AkTuelle Dokumente

DRUCKFERTIGE MODELLBRIEFE (WORD):
•  MODELLBRIEF DEUTSCH 003/26
•  MODEL LETTER ENGLISH 003/26 
•  MODÈLE DE LETTRE FRANÇAIS 003/26

DIESE URGENT ACTION – KOMPLETT (WORD-DATEI):
(Seite 1 Hintergrundinformationen, Seite 2 Modellbrief)
•  UA 003/26 – DEUTSCH
•  UA 003/26 – ENGLISH
 

Versandmöglichkeiten und Zielperson(en) siehe: ADRESSEN und SOCIAL MEDIA GUIDE
Verwenden Sie unsere Briefvorschläge oder schreiben Sie in Ihren Worten.
Portokosten für Briefversand: Europa = CHF 1.90 / alle übrigen Länder = CHF 2.50
Weitere Informationen zum Mitmachen bei den Urgent Actions finden Sie hier
 


English version (click on title to open):

Three men abducted by M23 armed group 

Aloys Bigirumwami, Bahati Nshangalume and Patient Basimike Bukombe Barhuze are three Congolese men from eastern Democratic Republic of Congo (DRC) who were forcibly disappeared by fighters from the armed group, the March 23 Movement (M23) in the context of the current armed conflict. Aloys Bigirumwami was last seen on 13 May 2025, Bahati Nshangalume 26 October 2025, and Patient Basimike Bukombe Barhuze on 17 December 2025. To date, the reason for their abduction and location are unknown. Amnesty International calls on M23 authorities to immediately disclose the fate and whereabouts of all three men, and if in their custody, ensure they are released immediately and unconditionally.

Fighters of the Rwanda-backed M23 fighters have killed, tortured and forcibly disappeared civilians in the context of the armed conflict. Amnesty has documented cases of detainees held hostage and subjected to inhumane conditions at detention sites in Goma and Bukavu. Detainees described how they were held in overcrowded, unsanitary cells without sufficient food, water, sanitation facilities or healthcare. Most were denied access to their families and lawyers. In addition, M23 often requires families to pay large ransoms to secure the release of their family members. Ransoms range from a less than US$100 dollars to more than US$2,000.

Amnesty is aware of multiple M23 detention sites in Goma (the capital of North Kivu province) and Bukavu (the largest city in South Kivu), including the office of the former intelligence service in Bukavu. One former detainee held there said he was whipped every morning by M23 fighters. Former detainees also described how M23 fighters refused to grant their families access and told their relatives that they were not there, which amounts to enforced disappearances. Amesty International interviewed 18 former detainees who said they were either tortured or witnessed M23 fighters torture others in detention. DRC: M23 kill, torture and hold civilians hostage at detention sites – new investigation

International humanitarian law (IHL) prohibits parties to the conflict, including organized armed groups such as M23, from arbitrarily detaining civilians. Murder, cruel treatment and torture, as well as outrages upon personal dignity, in particular humiliating and degrading treatment against detainees, as well as enforced disappearances in the context of an armed conflict, are also prohibited under IHL and may amount to war crimes. Moreover, M23’s detention of civilians to compel them or their family members to pay for their release may amount to the war crime of taking hostages.


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