Eine Person hält ein Schild mit der Aufschrift "Shame" (Schande) in die Höhe als Reaktion auf die Tötung einer Frau durch einen Agenten der Bundespolizei im Süden von Minneapolis © Stephen Maturen/Getty Images
Eine Person hält ein Schild mit der Aufschrift "Shame" (Schande) in die Höhe als Reaktion auf die Tötung einer Frau durch einen Agenten der Bundespolizei im Süden von Minneapolis © Stephen Maturen/Getty Images
USA – Briefaktion

Die militarisierte Durchsetzung der Einwanderungspolitik muss stoppen

In verschiedenen Landesteilen der USA begehen Angehörige der Einwanderungsbehörde ICE derzeit grossflächig und ungestraft Menschenrechtsverletzungen wie aussergerichtliche Hinrichtungen, Masseninhaftierungen und grossangelegte Abschiebungen. Besonders betroffen sind die Städte Minneapolis und St. Paul im Bundesstaat Minnesota. Am 7. Januar 2026 erschossen ICE-Angehörige in Minneapolis Renee Nicole Good, die als ehrenamtliche Rechtsbeobachterin die Aktivitäten der Einwanderungsbehörden in ihrer Gegend beobachtete. Am 24. Januar wurde der Krankenpfleger Alex Pretti erschossen, als er einen ICE-Einsatz filmte und einer Person helfen wollte, gegen die die ICE-Angehörigen vorgingen.

Details

Hintergrund 

In Städten und Gemeinden in den gesamten USA setzen derzeit Angehörige der Einwanderungsbehörde ICE mithilfe von Grenzschützer*innen und anderen Angehörigen der Bundesbehörden die Einwanderungsbestimmungen gewaltsam durch. Diese militarisierten Einsätze müssen ein Ende haben, und alle Menschenrechtsverletzungen müssen umfassend untersucht und zielführend strafrechtlich verfolgt werden.

Nachdem die Präsenz von ICE-Angehörigen und Grenzschützer*innen in den Zwillingsstädten Minneapolis und St. Paul im US-Bundesstaat Minnesota ausgeweitet wurde, haben Angehörige der Bundesbehörden allein im Januar 2026:

  • die 37-jährige Renee Good und den 37-jährigen Alex Pretti, die die Aktivitäten von ICE-Angehörigen beobachtet hatten, aussergerichtlich hingerichtet;
  • eine schwangere Anwältin für Einwanderungsfragen auf dem Parkplatz ihrer Kanzlei bedroht;
  • geflüchtete Menschen verfolgt und inhaftiert;
  • zahlreiche US-Staatsangehörige festgenommen: ein Mann wurde in Unterwäsche aus dem Haus gezerrt, und eine Frau wurde ohne Kenntnis ihrer Familie mitgenommen;
  • die Scheiben von Autos eingeschlagen und die Insassin*innen festgehalten, darunter eine US-Bürgerin, die auf dem Weg zu einem Arzttermin in einer Klinik für Hirnverletzungen war;
  • Blendgranaten und Tränengaskanister in nächster Nähe eines Autos eingesetzt, in dem sich sechs Kinder befanden, darunter auch ein sechs Monate altes Baby;
  • diskriminierende Personenkontrollen (Racial Profiling) durchgeführt; und
  • einen 5-jährigen Jungen festgenommen und ihn als «Köder» benutzt, um weitere Familienmitglieder in Gewahrsam zu nehmen.

Diese brutalen Massnahmen haben dazu geführt, dass Angehörige rassifizierter Gemeinschaften in Angst leben. Menschen fürchten sich, ihre Häuser zu verlassen, Kinder gehen nicht zur Schule, und Familien bangen um ihren Lebensunterhalt. Zahlreiche Personen wurden in Hafteinrichtungen untergebracht, in denen Menschenrechtsverstösse an der Tagesordnung sind. Bisher sind im Jahr 2026 bereits mindestens sechs Migrant*innen in ICE-Gewahrsam gestorben. Bei einem dieser Fälle wurde festgestellt, dass es sich um ein Tötungsdelikt handelte.

Seit November 2025 setzt die US-Regierung unter Donald Trump ihre strenge Einwanderungspolitik mit harter Hand durch, vor allem im Bundesstaat Minnesota. Unter dem Namen «Operation Metro Surge» gehen mehr als 3.000 Bundesbeamt*innen in Minnesota gegen Einwander*innen vor, insbesondere gegen Menschen somalischer Herkunft. Präsident Trump hat Menschen somalischer Abstammung in der Vergangenheit als «Abfall» bezeichnet, die «den einst grossartigen Staat Minnesota komplett überlaufen». Der Einsatz hat zu exzessiver Gewaltanwendung geführt, einschliesslich tödlicher Gewalt, und zu Racial Profiling von People of Colour. Auch Personen, die ICE-Aktivitäten und die dagegen gerichteten Proteste dokumentieren, müssen mit Menschenrechtsverletzungen rechnen.

Am 7. Januar 2026 wurde Renee Nicole Good, eine weisse ehrenamtliche Rechtsbeobachterin, die ICE-Aktivitäten dokumentierte, von ICE-Angehörigen in ihrem Auto aussergerichtlich hingerichtet. Sie hatte mit ihrem Wagen teilweise den Verkehr blockiert, während sich ein Konvoi von nicht gekennzeichneten Fahrzeugen der Einwanderungsbehörde in der Nähe befand. Videoaufnahmen widersprachen der Darstellung der Situation durch ICE-Angehörige, und die Heimatschutzministerin Kristi Noem bezeichnete Renee Good als «Terroristin», noch bevor eine Untersuchung des Vorfalls durchgeführt wurde. Laut Angaben der lokalen und bundesstaatlichen Behörden weigert sich die Regierung, bei einer Untersuchung des Vorfalls zusammenzuarbeiten.

Am 14. Januar fuhren Destiny Jackson und ihr Ehemann zusammen mit ihren sechs Kindern im Alter von 6 Monaten bis 11 Jahren in Minneapolis nach Hause, als sie auf einen ICE-Einsatz und eine entsprechende Protestveranstaltung stiessen. Die Familie versuchte, das Areal zu verlassen, doch ICE-Angehörige setzten neben ihrem Auto Tränengaskanister ein, die in das Innere des Fahrzeugs drangen. Die Autotüren verriegelten sich daraufhin automatisch, was der Familie das Atmen und das Verlassen des Fahrzeugs erschwerte. Das sechs Monate alte Kind wurde von Hilfeleistenden bewusstlos aufgefunden und musste wiederbelebt werden.

Am selben Tag wurde Nasra Ahmed, eine somalisch-amerikanische Frau, von mindestens zehn ICE-Angehörigen umzingelt, als sie ihren Wohnkomplex verliess, um Medikamente abzuholen. Als sie versuchte, Dokumente zum Nachweis ihrer US-Staatsbürgerschaft vorzulegen, wurde sie gewaltsam zu Boden gestossen, ohne Haftbefehl festgenommen und rassistisch beschimpft. Sie wurde zwei Tage lang in Gewahrsam gehalten und musste sich danach im Krankenhaus behandeln lassen, weil ICE-Angehörige ihr Prellungen und eine Gehirnerschütterung zugefügt hatten.

Am 20. Januar 2026 wurde der fünfjährige Liam Conejos Ramos, über dessen Asylantrag noch entschieden werden muss, von Angehörigen der Einwanderungsbehörde festgenommen, als sein Vater mit ihm auf dem Heimweg von der Schule war. ICE-Angehörige benutzten ihn daraufhin als «Köder», indem sie ihn zu seinem Haus brachten und an die Tür klopfen liessen, um zu sehen, ob andere Familienmitglieder zuhause waren, bevor sie ihn und seinen Vater in eine Hafteinrichtung in Texas brachten.

Am 24. Januar wurde Alex Pretti, ein weisser Demonstrationsteilnehmer, von einem Grenzschützer aussergerichtlich hingerichtet. Alex Pretti leitete vor Ort den Verkehr um die Bundesbeamt*innen herum und filmte ihre Aktivitäten. Als er eingriff, um einer anderen Demonstrantin zu helfen, die von Beamt*innen gestossen worden war, stürzten sich mindestens fünf Beamte auf ihn und nahmen ihm seine legale Schusswaffe ab. Wenige Augenblicke später gab ein Grenzschützer einen Schuss in Alex Prettis Rücken ab. Er und ein weiterer Beamter gaben noch zusätzlich neun bis zehn weitere Schüsse ab. Alex Pretti starb an Ort und Stelle. Regierungsvertreter*innen bezeichneten ihn umgehend als «Terroristen» und behaupteten, er habe versucht, seine Waffe zu benutzen, obwohl Videoaufnahmen das Gegenteil beweisen.

Am 18. Januar wurde Chongly Scott Thao, ein älterer Mann aus Minnesota, der der chinesischen indigenen Gemeinschaft der Hmong angehört, mit vorgehaltener Waffe und ohne Durchsuchungsbefehl aus seiner Wohnung abgeführt. ICE-Angehörige brachen seine Haustür auf und zwangen ihn, in Unterwäsche und einer Decke durch die Kälte zu laufen. Sie ignorierten seine Familienangehörigen, die seine US-Staatsbürgerschaft nachweisen konnten. Wenige Stunden später wurde Chongly Scott Thao wieder auf freien Fuss gesetzt und nach Hause zurückgebracht.

Diese Vorfälle zeigen, dass Angehörige der Einwanderungsbehörden ungestraft Menschenrechtsverletzungen begehen. Das scharfe Vorgehen im Rahmen von «Operation Metro Surge» weist autoritäre Züge auf und verstösst gegen die Menschenrechte.

Werden Sie aktiv:

Setzen Sie sich für die Betroffenen der strengen Einwanderungspolitik in den USA ein: Senden Sie einen Appellbrief per Postversand oder E-Mail (Zielpersonen/Kontakte siehe unter ADRESSEN und SOCIAL MEDIA GUIDE). Posten Sie in den sozialen Medien.

Frist zum Mitmachen: 30. April 2026.
Schreiben Sie in Englisch oder in Ihrer eigenen Sprache.

Bitte setzen Sie noch Ihren Namen (oder Initialen) an das Ende der Nachricht. Sie können die Nachricht gerne auch noch anpassen und z.B. den Namen und die Forderungen hervorheben. 

Um zu verhindern, dass die Mails im Spam landen, ist es ratsam, den Betreff zu verändern.
Wenn das Versenden nicht klappt: Ersetzen Sie das Komma (,) zwischen den Mail-Adressen mit einem Semikolon (;) oder nehmen Sie nur eine einzelne Adresse pro Feld.

Briefvorschlag - Deutsch

Sehr geehrte Frau Ministerin

Ich bin erschüttert über das Vorgehen von ICE-Anhörigen, die gemeinsam mit anderen Bundesbehörden in Städten und Gemeinden in den gesamten USA die Einwanderungsbestimmungen gewaltsam durchsetzen. Diese militarisierten Einsätze müssen ein Ende haben, und alle Menschenrechtsverletzungen müssen umfassend untersucht und zielführend strafrechtlich verfolgt werden. 

Nachdem die Präsenz von ICE-Angehörigen und Grenzschützer*innen in den Zwillingsstädten Minneapolis und St. Paul im US-Bundesstaat Minnesota ausgeweitet wurde, haben Angehörige der Bundesbehörden allein im Januar 2026: 

  • die 37-jährige Renee Good und den 37-jährigen Alex Pretti, die die Aktivitäten von ICE-Angehörigen beobachtet hatten, aussergerichtlich hingerichtet;
  • eine schwangere Anwältin für Einwanderungsfragen auf dem Parkplatz ihrer Kanzlei bedroht;
  • geflüchtete Menschen verfolgt und inhaftiert;
  • zahlreiche US-Staatsangehörige festgenommen: ein Mann wurde in Unterwäsche aus dem Haus gezerrt, und eine Frau wurde ohne Kenntnis ihrer Familie mitgenommen;
  • die Scheiben von Autos eingeschlagen und die Insassin*innen festgehalten, darunter eine US-Bürgerin, die auf dem Weg zu einem Arzttermin in einer Klinik für Hirnverletzungen war;
  • Blendgranaten und Tränengaskanister in nächster Nähe eines Autos eingesetzt, in dem sich sechs Kinder befanden, darunter auch ein sechs Monate altes Baby;
  • diskriminierende Personenkontrollen (Racial Profiling) durchgeführt; und
  • einen 5-jährigen Jungen festgenommen und ihn als «Köder» benutzt, um weitere Familienmitglieder in Gewahrsam zu nehmen. 

Diese brutalen Massnahmen haben dazu geführt, dass Angehörige rassifizierter Gemeinschaften in Angst leben. Menschen fürchten sich, ihre Häuser zu verlassen, Kinder gehen nicht zur Schule, und Familien bangen um ihren Lebensunterhalt. Zahlreiche Personen wurden in Hafteinrichtungen untergebracht, in denen Menschenrechtsverstösse an der Tagesordnung sind. Bisher sind im Jahr 2026 bereits mindestens sechs Migrant*innen in ICE-Gewahrsam gestorben. Bei einem dieser Fälle wurde festgestellt, dass es sich um ein Tötungsdelikt handelte.

Ich fordere die US-Regierung auf, ihren internationalen Menschenrechtsverpflichtungen nachzukommen und die militarisierte Durchsetzung von Einwanderungsbestimmungen sowohl in Minnesota als auch in anderen Landesteilen zu beenden.

Bitte arbeiten Sie mit Lokalbehörden zusammen, um alle Vorfälle von exzessiver Gewaltanwendung und auch die Anwendung von tödlicher Gewalt gegen Anwohner*innen und Demonstrierende zu untersuchen und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Ich appelliere an Sie, die massenhafte Abschiebung und Inhaftierung von Menschen in den USA zu beenden. Sehen Sie zudem von diskriminierenden Personenkontrollen (Racial Profiling) bei der Durchsetzung der Einwanderungsbestimmungen ab.

Hochachtungsvoll,
 

Model letter - English

Dear Secretary Noem,

I am writing to express my deep concern and alarm at the violent, militarized immigration enforcement by Immigration and Customs Enforcement (ICE), Border Patrol and other federal agents in cities and communities across the USA. These operations must cease and all human rights violations must be fully investigated and prosecuted.

I am appalled to learn that, in a single month (January 2026), following the expansion of ICE and Border Patrol operations in Minneapolis and St. Paul, Minnesota, federal agents have:

  • extrajudicially executed Renee Good, a writer and mother, and Alex Pretti, an ICU nurse, who were actively observing ICE and Border Patrol operations;
  • threatened a pregnant immigration lawyer in her firm’s parking lot;
  • targeted and detained refugees;
  • detained numerous U.S. citizens, including one who was dragged out of his house in his underwear and another taken without her family knowing her whereabouts;
  • smashed in the windows of cars and detained their occupants, including a U.S. citizen who was on her way to a medical appointment at a traumatic brain injury center;
  • deployed crowd-control grenades and a tear gas container next to a car that contained six children, including a 6-month-old;
  • subjected entire communities to racial profiling; and
  • detained a 5-year-old and used him as «bait» to detain additional family members.

As you must be aware, these widespread enforcement actions have resulted in racialized communities living in fear, afraid to leave their homes, children missing school, and food insecurity, and have placed individuals in detention facilities that are rife with abuse. It is unacceptable that, already in 2026, at least six migrants have died while in ICE custody, including one that was determined a homicide.

I demand that you uphold your international human rights obligations and end the militarized enforcement in Minnesota and across the USA; work with local authorities to investigate all excessive use of force incidents against residents and protesters, including the use of lethal force, and hold those responsible accountable; while end the use of mass deportation and detention and the use of racial profiling in immigration enforcement.

Sincerely,
 

Social Media Guide

Infos folgen, sobald verfügbar
 

Adressen

Ministerin für Innere Sicherheit:
Secretary Kristi Noem
Department of Homeland Security
300 7th St, SW
Washington, DC 20024
USA
E-Mail: kristi.noem@hq.dhs.gov


KOPIEN AN

Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika
Sulgeneckstrasse 19
Postfach 3259
3001 Bern
Fax: 031 357 73 20
E-Mail: BernPA@state.gov / Bern-protocol@state.gov
X/Twitter: /USEmbassyBern
Facebook: /USBotschaftBern



Weltweite Briefzustellung: Der Versand von Briefen ist in fast alle Länder möglich. Trotzdem kann der Zustellservice aus unterschiedlichen Gründen zeitweise eingestellt werden. Wir aktualisieren die Infos soweit möglich.
Bitte prüfen Sie vorher bei der Schweizer Post, ob Briefe im Zielland aktuell zugestellt werden:
Verkehrseinschränkungen ›


• AkTuelle Dokumente

DRUCKFERTIGE MODELLBRIEFE (WORD):
•  MODELLBRIEF DEUTSCH 005/26
•  MODEL LETTER ENGLISH 005/26

DIESE URGENT ACTION – KOMPLETT (WORD-DATEI):
(Seite 1 Hintergrundinformationen, Seite 2 Modellbrief)
•  UA 005/26 – DEUTSCH
•  UA 005/26 – ENGLISH
 

Versandmöglichkeiten und Zielperson(en) siehe: ADRESSEN und SOCIAL MEDIA GUIDE
Verwenden Sie unsere Briefvorschläge oder schreiben Sie in Ihren Worten.
Portokosten für Briefversand: Europa = CHF 1.90 / alle übrigen Länder = CHF 2.50
Weitere Informationen zum Mitmachen bei den Urgent Actions finden Sie hier
 


English version (click on title to open):

Stop militarized immigration enforcement

Immigration agents have been committing widespread human rights violations with impunity, including extrajudicial executions, mass detentions and deportations against communities in and around Minneapolis and St. Paul, Minnesota and across the USA. On 7 January 2026, immigration agents fatally shot Renee Macklin Good, a community responder in Minneapolis who was observing immigration authorities in her community. On 24 January, Alex Pretti was also fatally shot by immigration agents in Minneapolis while filming them and attempting to help an individual being assaulted by an agent. Demand an end to militarized immigration enforcement now.

Since November 2025, the Trump administration has concentrated its heavy-handed immigration enforcement efforts in Minnesota, launching «Operation Metro Surge» which deployed more than 3,000 federal agents to the area targeting Minnesotans of Somali descent and other immigrants. Trump previously called those of Somali descent «garbage» that «are completely taking over the once great State of Minnesota». This operation has resulted in excessive use of force, including lethal force, and racial pro-filing of Black and Brown communities, as well as other human rights violations in response to community responders documenting immigration enforcement activity and mass organized protests against the operation.

On 7 January 2026, Renee Nicole Good, a white community responder for immigration enforcement activity, was extrajudicially executed in her car by immigration enforcement agents after she partially blocked traffic while a convoy of unmarked immigration vehicles were in the area. Video evidence of the incident contradicted US officials’ descriptions of the shooting, and Secretary Noem called Renee Good a «domestic terrorist» before any investigation into the incident. Local and state officials reported that the Trump administration refuses to collaborate with them on investigating the shooting.

On 14 January 2026, Destiny Jackson and her husband along with their six children from ages 6 months to 11 years old were driving home in Minneapolis when they encountered immigration enforcement agents and a protest. While the family was attempting to leave agents deployed tear gas cannisters, engulfing the inside of their vehicle. The impact caused the car doors to automatically lock making it difficult to breathe and exit the vehicle. Upon rescue, the six-month-old was discovered unconscious and required CPR.

That same day, Nasra Ahmed, a Somali-American woman, was surrounded by at least 10 immigration agents at her apartment complex while leaving to pick up medication. As she attempted to present documents to show US citizenship, they violently pinned her to the ground, arrested her without a warrant, and used racial slurs against her as they shoved her into their vehicle. She was detained for two days. Upon release, she was sent to the hospital with bruises and a concussion caused by immigration agents.

On 20 January 2026, Liam Conejos Ramos, a five-year-old child with a pending asylum case was detained by immigration agents when he was returning home from preschool with his father. Using him as «bait», immigration agents brought the preschooler to his home and made him knock on the door to see if other family members were home before sending him and his father to a detention facility in Texas.

On 24 January 2026, Alex Pretti, a white community responder was extrajudicially executed by a Border Patrol agent. Prior to his death, Pretti was directing traffic around immigration agents as he filmed them when he stepped in to protect another protester who was violently pushed by federal agents. At least five agents tackled him and removed his lawfully concealed firearm. Moments later, an agent fired his gun in Alex Pretti’s back and he and another agent proceeded to shoot nine to ten more times. Alex Pretti died at the scene. Government officials quickly labelled him a «domestic terrorist» and stated that he attempted to use his gun despite video evidence to the contrary.

On 18 January 2026, Chongly Scott Thao, a senior Minnesotan of Hmong descent, was taken at gunpoint from his home without warrant, after ICE agents breached his front door and forced him to walk in the cold in his underwear and a blanket. They detained him despite family members showing proof of his US citizenship. He was released and brought back to his home several hours later.

These incidents demonstrate human rights violations committed by immigration enforcement agents with impunity. The heavy-handed enforcement of «Operation Metro Surge» is another example of authoritarian practices implemented by the Trump administration that violate human rights.


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