© Avishay Mohar / Activestills
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Israel & besetztes palästinensisches Gebiet – Briefaktion

Ayman Bani Owda freilassen!

Der palästinensische Menschenrechtler und Sozialarbeiter Ayman Bani Owda aus dem besetzten Westjordanland wird ohne Anklage oder Verfahren in einem israelischen Gefängnis ausserhalb des besetzten Gebiets festgehalten. Der Vater von vier Kindern befindet sich allein wegen seiner Menschenrechtsarbeit seit dem 17. November 2025 im willkürlichen Gewahrsam der israelischen Streitkräfte. Am 14. Dezember 2025 hat ein israelisches Militärgericht eine sechsmonatige Verwaltungshaftanordnung gegen ihn bestätigt. Ayman Bani Owda muss umgehend und bedingungslos freigelassen werden.

Details

Hintergrund 

Ayman Bani Owda, ein bekannter palästinensischer Menschenrechtler und Sozialarbeiter, wird derzeit im Gilboa-Gefängnis im Norden Israels festgehalten.

Am 17. November 2025 wurde der 43-jährige Ayman Bani Owda aus der Stadt Tammoun im Gouvernement Tubas im Westjordanland vom israelischen Militär festgenommen. Er war gerade in der Ortschaft Fasayil im zentralen Jordantal des besetzten Westjordanlands eingetroffen, um dort das tägliche Leid einer palästinensischen Gemeinschaft zu dokumentieren, die von der unmittelbaren Gefahr einer Zwangsumsiedlung bedroht ist.

Zwei Tage lang wurde Ayman Bani Owda ohne Kontakt zur Aussenwelt festgehalten. Sowohl die israelische Polizei als auch das Militär weigerten sich trotz wiederholter rechtlicher Anfragen seiner Anwältin, zu bestätigen, dass er sich in ihrem Gewahrsam befand. Erst auf anhaltenden Druck gab die israelische Armee bekannt, dass er sich auf dem Militärstützpunkt Samra im Jordantal befunden hatte, wo er im Freien festgehalten, mit Handschellen gefesselt und körperlich misshandelt wurde. Anschliessend brachten die Sicherheitskräfte ihn in das Meggido-Gefängnis. Sechs Tage später wurde Ayman Bani Owda wegen vager Vorwürfe der «Aufwiegelung gegen den Staat Israel» verhört.

Am 14. Dezember 2025 bestätigte ein israelisches Militärgericht eine viermonatige Verwaltungshaftanordnung gegen ihn. Ayman Bani Owda ist einer von Tausenden Palästinenser*innen, die ohne Anklage oder Gerichtsverfahren festgehalten werden. Wie allen palästinensischen Inhaftierten werden auch ihm Familienbesuche verweigert. Ayman Bani Owda wird allein wegen seines Einsatzes für die Menschenrechte willkürlich festgehalten.

Ayman Bani Owda, auch bekannt als Ayman Ghrayeb, ist ein 43-jähriger Menschenrechtler und Aktivist aus der Stadt Tammoun im Gouvernement Tubas im Norden des besetzten Westjordanlands. Er ist Mitbegründer der Frauenkooperative Ikhilia Women Cooperative und war bis zu seiner Festnahme deren Vorstandsvorsitzender. Die Kooperative bietet Unterstützung für palästinensische Landarbeiter*innen und Gemeinschaften im Jordantal. Ayman Bani Owda ist Vater von vier Kindern, von denen das jüngste noch keine zwei Jahre alt ist.

Seit 2007 widmet er sein Leben der Menschenrechtsarbeit und dokumentiert Menschenrechtsverletzungen im Jordantal. Hier droht palästinensischen Beduinen- und Hirtengemeinschaften angesichts der Gewalt der israelischen Armee und staatlich unterstützter Siedler*innen sowie der Zugangsbeschränkungen zu Weideland die unmittelbare Zwangsumsiedlung. Nach Angaben des Büros der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten im besetzten palästinensischen Gebiet (OCHA-OPT) wurden zwischen Januar 2023 und dem 16. Februar 2026 insgesamt 4.765 Palästinenser*innen aus 97 Siedlungen und Gemeinden im C-Gebiet des Westjordanlands vertrieben; 35 Prozent der Vertriebenen, also 1.656 Personen, stammen aus dem Jordantal. Allein im Januar 2026 wurden über 600 Palästinenser*innen aus der beduinischen Gemeinschaft Ras Ein al-Ouja im zentralen Jordantal vertrieben. Dies war die grösste Vertreibung aus einer einzelnen Gemeinde aufgrund von Angriffen durch Siedler*innen in den letzten drei Jahren.

Am 17. November 2025, als Ayman Bani Owda in der Gemeinde Fasayil eintraf, um Menschenrechtsverletzungen gegen die Hirt*innen zu dokumentieren, versperrten ihm zwei israelische Siedler*innen den Weg und riefen die israelische Armee, um ihn festnehmen zu lassen. Ayman Bani Owda wurde zunächst von einem zivilen Sicherheitskoordinator einer nahegelegenen Siedlung festgenommen, bevor er in Polizeigewahrsam überstellt wurde. Zwei Tage lang blieb sein Verbleib unbekannt, und erst nach beharrlichem Druck durch die von der Menschenrechtsorganisation Human Rights Defenders Fund (HRDF) bestellte Rechtsanwältin Riham Nasra und der Androhung, einen Antrag auf richterliche Haftprüfung zu stellen, gab die israelische Armee bekannt, dass er heimlich auf dem Militärstützpunkt Samra im Jordantal festgehalten wurde. Im Militärgewahrsam war Ayman Bani Owda körperlicher Gewalt ausgesetzt. Sechs Tage nach seiner Festnahme wurde er wegen vager Vorwürfe der «Aufwiegelung gegen den Staat Israel» verhört. Am 14. Dezember bestätigte ein Militärgericht eine sechsmonatige Verwaltungshaftanordnung, die es staatlichen Stellen erlaubt, Menschen ohne Anklage und Gerichtsverfahren zu inhaftieren. In Israel können Verwaltungshaftanordnungen für einen Zeitraum von maximal sechs Monaten verhängt werden, allerdings können sie immer wieder verlängert werden. Die Beweislage wird den Inhaftierten vorenthalten, weshalb diese weder ihre Inhaftierung anfechten können noch wissen, wann sie freigelassen werden.

Der Einsatz von Verwaltungshaft gegen Palästinenser*innen seitens der israelischen Behörden hatte 2023 bereits ein Rekordhoch erreicht, bevor die Behörden ab dem 7. Oktober 2023 damit begannen, noch stärker davon Gebrauch zu machen. Nach Angaben der israelischen Menschenrechtsorganisation HaMoked befanden sich im Februar 2026 insgesamt 3'358 Palästinenser*innen in israelischer Verwaltungshaft. Dazu kommen weitere 249 Palästinenser*innen aus dem Gazastreifen, die, ebenfalls ohne Anklage oder Gerichtsverfahren, gemäss dem Gesetz über ungesetzliche Kombattanten festgehalten werden. 

Der Einsatz von Verwaltungshaft gegen Palästinenser*innen seitens der israelischen Behörden hatte 2023 bereits ein Rekordhoch erreicht, bevor die Behörden ab dem 7. Oktober 2023 damit begannen, noch stärker davon Gebrauch zu machen. Nach Angaben der israelischen Menschenrechtsorganisation HaMoked befanden sich im Februar 2026 insgesamt 3'358 Palästinenser*innen in israelischer Verwaltungshaft. Dazu kommen weitere 249 Palästinenser*innen aus dem Gazastreifen, die, ebenfalls ohne Anklage oder Gerichtsverfahren, gemäss dem Gesetz über ungesetzliche Kombattanten festgehalten werden.

Der systematische Einsatz von Verwaltungshaft durch die israelischen Behörden verletzt internationale Menschenrechtsnormen. Ihr Einsatz stellt eine willkürliche Inhaftierung dar und kann grausamer, unmenschlicher und erniedrigender Behandlung oder Strafe gleichkommen, wenn Menschen über lange Zeit oder wiederholt in Verwaltungshaft genommen werden. Israels willkürlicher, pauschaler und diskriminierender Einsatz der Verwaltungshaft stellt eine unmenschliche Handlung dar, die dazu dient, das Apartheidsystem gegenüber den Palästinenser*innen aufrechtzuerhalten.

Walaa, Ayman Bani Owdas Frau, sagte gegenüber Amnesty International: «Seit Aymans Festnahme führt unser 16-jähriger Sohn, der seinem Vater sehr nahesteht, ein Tagebuch, das an seinen Vater gerichtet ist, und schreibt ihm darin von seinen Problemen und davon, wie sehr er ihn vermisst. Wir alle brauchen ihn wieder hier bei uns.» Wie sie Amnesty weiter berichtete, stürmte am 27. November 2025, zehn Tage nach der Festnahme von Ayman Bani Owda, das israelische Militär bei einer Razzia in Tammoun in ihr Haus und quartierte sich zwei Tage lang dort ein. Die Familie wurde währenddessen aus dem Haus geworfen. Als sie danach zurückkam, fand sie das Haus verwüstet vor.

Ayman Bani Owda wird derzeit im Gilboa-Gefängnis im Norden Israels festgehalten. Dies stellt einen Verstoss gegen das Vierte Genfer Abkommen dar, nach der die Verlegung von Gefangenen ausserhalb des besetzten Gebiets strengstens verboten ist. Die israelischen Behörden müssen Ayman Bani Owda und alle willkürlich inhaftierten Palästinenser*innen unverzüglich und bedingungslos freilassen.

Werden Sie aktiv:

Setzen Sie sich für Ayman Bani Owda - aka Ayman Ghrayeb - ein: Senden Sie einen Appellbrief per E-Mail oder Fax sowie über X/Twitter, Instagram, Facebook, TikTok (Zielpersonen/Kontakte siehe unter ADRESSEN und SOCIAL MEDIA GUIDE). Posten Sie auch in den sozialen Medien.

Frist zum Mitmachen: 30. September 2026.
Schreiben Sie in Hebräisch, Englisch oder in Ihrer eigenen Sprache.

Bitte setzen Sie noch Ihren Namen (oder Initialen) an das Ende der Nachricht. Sie können die Nachricht gerne auch noch anpassen und z.B. den Namen und die Forderungen hervorheben. 

Um zu verhindern, dass die Mails im Spam landen, ist es ratsam, den Betreff zu verändern. 
Wenn das Versenden nicht klappt: Ersetzen Sie das Komma (,) zwischen den Mail-Adressen mit einem Semikolon (;) oder nehmen Sie nur eine einzelne Adresse pro Feld.

Briefvorschlag - Deutsch

Sehr geehrter General Avi Bluth
Sehr geehrte Generalin Orly Markman

Der palästinensische Menschenrechtler und Sozialarbeiter Ayman Bani Owda aus dem besetzten Westjordanland wird ohne Anklage oder Verfahren in einem israelischen Gefängnis ausserhalb des besetzten Gebiets festgehalten. Der Vater von vier Kindern befindet sich allein wegen seiner Menschenrechtsarbeit seit dem 17. November 2025 im willkürlichen Gewahrsam der israelischen Streitkräfte. Am 14. Dezember 2025 hat ein israelisches Militärgericht eine sechsmonatige Verwaltungshaftanordnung gegen ihn bestätigt. Ayman Bani Owda muss umgehend und bedingungslos freigelassen werden.

Bitte treten Sie dafür ein, dass Ayman Bani Owda unverzüglich und bedingungslos freigelassen wird, damit er zu seiner Familie und zu seiner Gemeinschaft zurückkehren kann. Bis zu seiner Freilassung bitte ich Sie nachdrücklich, dafür zu sorgen, dass er menschlich behandelt und vor Folter und anderen Misshandlungen geschützt wird.

Hochachtungsvoll,
 

Model letter - English

Dear Maj. Gen. Avi Bluth,
Dear Brig. Gen. Orly Markman,

I am writing to urge you to immediately and unconditionally release Ayman Bani Owda, a prominent Palestinian human rights defender and social worker, who is currently held in Gilboa prison in northern Israel.

On 17 November 2025, Ayman Bani Owda, a 43-year-old resident of the town of Tammoun (Tubas Governorate), was detained by the Israeli military when he arrived at the village of Fasayil, in the central Jordan Valley of the occupied West Bank, to document the daily ordeals of a Palestinian community facing the imminent threat of forcible transfer.

For two days, Bani Owda was held incommunicado and both the Israeli police and the military refused to confirm that he was in their custody, despite repeated legal inquiries by his lawyer. Only after persistent pressure, the Israeli army disclosed that he had been held at the Samra military base in the Jordan Valley where he was kept outdoors, handcuffed and physically assaulted. He was then transferred to Megiddo Prison. Six days later, Bani Owda was interrogated on vague allegations of «incitement against the State of Israel».

On 14 December 2025, an Israeli military court confirmed a six-month administrative detention order against him. Bani Owda is one of thousands of Palestinians held without charges or trial. Like all Palestinian detainees and prisoners, Bani Owda is denied family visits. Ayman Bani Owda is being arbitrarily detained solely for his human rights work.

I therefore urge you to act swiftly to immediately and unconditionally release Ayman Bani Owda so that he can return to his family and community. Pending his release, I also urge you to ensure he is treated humanely and protected from any form of torture and other ill-treatment.

Yours sincerely,
 

Social Media Guide

Neither the IDF Central Command Maj. Gen. Avi Bluth nor the President of the Military Court of Appeals, Brig. Gen. Orly Markman are on social media, therefore, the IDF social media accounts, including the IDF Spokesperson, should be tagged and targeted:  

Weder Generalmajor Avi Bluth vom Zentralkommando der israelischen Streitkräfte noch der Präsident des Militärberufungsgerichts, Brigadegeneral Orly Markman, sind in den sozialen Medien aktiv. Daher sollten die Social-Media-Konten der israelischen Streitkräfte, einschliesslich des Sprechers der israelischen Streitkräfte, markiert und gezielt angesprochen werden:

X/Twitter: @IDF and @IDFSpokesperson 
Facebook: https://www.facebook.com/idfonline/  
Instagram: https://www.instagram.com/idf/?hl=en  
TikTok: https://www.tiktok.com/@idf  

Suggested messaging:
#Israeli authorities must immediately release Palestinian human rights defender and activist Ayman Bani Owda, held under administrative detention, without charges or trial.  

Ayman Bani Owda is under administrative detention without charge or trial. Israeli authorities alleged he was detained for "incitement" but failed to provide credible evidence. Ayman must be released NOW. 

 

Hashtags:
#Free_Ayman_Bani_ Owda_NOW
 
#EndAdministrativeDetention 
#Stop_Targetting_Palestinian_HRDs 
 

Adressen

Generalmajor:
IDF Central Command  
Maj. Gen. Avi Bluth 
Israel Defence Forces 
Fax: +972 2 530 5741, +972 2 530 5724 
E-Mail 1: pniot.tzibur.il@gmail.com  
E-Mail 2: yoayosh@idf.il  

Brigadegeneral:
IDF President of the Military Court of Appeals 
Brig. Gen. Orly Markman 
E-Mail 1: mazkirut_yvdz@idf.il  
E-Mail 2: 0747937910@court.gov.il   


KOPIEN AN

Botschaft von Israel
(Alpenstrasse 32, Postfach, 3000 Bern 6)
→ Die israelische Botschaft hat bedauerlicherweise angefangen, Briefe ungeöffnet wieder zurückzusenden. Falls Sie die Möglichkeit haben, senden/posten Sie Ihren Brief via X/Twitter, Facebook oder Instagram:

Fax: 031 356 35 56
E-Mail: ambassador-sec@bern.mfa.gov.il
X/Twitter: https://x.com/israelinch
Facebook: https://www.facebook.com/IsraelinSwitzerland
Instgram: https://www.instagram.com/israelinswitzerland/

 



Weltweite Briefzustellung: Der Versand von Briefen ist in fast alle Länder möglich. Trotzdem kann der Zustellservice aus unterschiedlichen Gründen zeitweise eingestellt werden. Wir aktualisieren die Infos soweit möglich.
Bitte prüfen Sie vorher bei der Schweizer Post, ob Briefe im Zielland aktuell zugestellt werden:
Verkehrseinschränkungen ›


• AkTuelle Dokumente

DRUCKFERTIGE MODELLBRIEFE (WORD):
•  MODELLBRIEF DEUTSCH 015/26
•  MODEL LETTER ENGLISH 015/26

DIESE URGENT ACTION – KOMPLETT (WORD-DATEI):
(Seite 1 Hintergrundinformationen, Seite 2 Modellbrief)
•  UA 015/26 – DEUTSCH
•  UA 015/26 – ENGLISH
 

Versandmöglichkeiten und Zielperson(en) siehe: ADRESSEN und SOCIAL MEDIA GUIDE
Verwenden Sie unsere Briefvorschläge oder schreiben Sie in Ihren Worten.
Portokosten für Briefversand: Europa = CHF 1.90 / alle übrigen Länder = CHF 2.50
Weitere Informationen zum Mitmachen bei den Urgent Actions finden Sie hier
 


English version (click on title to open):

Release Ayman Bani Owda immediately

Ayman Bani Owda, also known as Ayman Ghrayeb, Palestinian human rights defender and social worker from Tammoun (Tubas Governorate) in the occupied West Bank, is held without charges or trial in an Israeli jail outside the occupied territory for his human rights work. A father of four, Bani Owda has been arbitrarily detained by Israeli forces since 17 November 2025. An Israeli military court confirmed a six-month administrative detention order against him on 14 December 2025. Israeli authorities must immediately and unconditionally release him.

Ayman Bani Owda, also known as Ayman Ghrayeb, is a 43-year-old human rights defender and grass-roots activist from the city of Tammoun (Tubas Governorate) in the northern occupied West Bank. He is the co-founder of «Ikhilia Women Cooperative» and served as its board chair until his arrest. «Ikhilia» is a women-led association providing support to Palestinian agricultural workers and communities in the Jordan Valley. Ayman Bani Owda is a father of four, the youngest not yet two years old.

Since 2007, he has devoted his life to human rights work, documenting human rights violations in the Jordan Valley where Palestinian Bedouin and herding communities face imminent risk of forcible transfer due to Israeli army and state-backed settler violence and access restrictions to grazing land. According to the United Nations Office for the Coordination of Humanitarian Affairs in the occupied Palestinian territory (OCHAoPt), between January 2023 and 16 February 2026, 4,765 Palestinians have been dis-placed across 97 communities and areas across area C of the West Bank, 35% of them, 1,656 are from the Jordan Valley area. In January 2026 alone, over 600 Palestinians were displaced from Ras Ein al-Ouja, a Bedouin community in the central Jordan Valley, marking the highest single-community dis-placement due to settler attacks and access restrictions over the past three years.

On 17 November 2025, just as Bani Owda arrived at the community of Fasayil to document human rights abuses against the shepherds, two Israeli settlers blocked his way and called the Israeli army to arrest him. Bani Owda was initially detained by a civilian security coordinator of a nearby settlement before being transferred to police custody. For two days, his whereabouts remained unknown, and only after persistent pressure by Human Rights Defenders Fund (HRDF)-funded lawyer, Adv. Riham Nasra, and the threat of filing a habeas corpus petition did the Israeli army disclosed that he had been covertly held at the Samra military base in the Jordan Valley. While in military custody, Bani Owda was subjected to physical assault. Six days after his arrest, Bani Owda was interrogated on vague allegations of «incitement against the State of Isael». On 14 December, a military court confirmed a six-month administrative detention order, under which individuals are detained by state authorities without charges and trial. Each administrative detention order may last for up to six months, but orders can be renewed indefinitely, and evidence is kept secret, meaning that detainees are not able to challenge their detention and do not know when they will be released.

Since 7 October 2023, Israeli authorities have dramatically increased their use of administrative detention against Palestinians, which had already hit a 20-year record high even before 7 October. According to the Israeli human rights organization, Hamoked, as of February 2026 Israel holds 3,358 Palestinians in administrative detention, in addition to a further 249 Palestinians from Gaza who are held under the Unlawful Combatants’ Law, also without charges or trial.

Israel’s systematic use of administrative detention violates international human rights law. Its use as such amounts to arbitrary detention, and if prolonged or repeated can amount to cruel, inhuman and degrading treatment or punishment. Israel’s arbitrary, sweeping and discriminatory use of administrative detention constitutes an inhuman act perpetrated to maintain its system of apartheid against Palestinians.

Walaa, Ayman’s wife, told Amnesty International: «Since Ayman’s arrest, our 16-year-old boy, who is extremely attached to his father, has been keeping a diary addressed to his father, writing to him about his problems, how much he has missed him. We all need him back with us». Walaa told Amnesty that on 27 November 2025, 10 days after Ayman’s arrest, the Israeli military stormed their home during a raid on Tammoun and stationed themselves inside the house for two days, during which the family was kicked out. Later they came back to find that the house had been vandalized.

Ayman Bani Owda is currently held at Gilboa Prison in northern Israel, in violation of the Fourth Geneva Convention which strictly prohibits the transfer of detainees outside the occupied territory. Join Amnesty International campaign, write to the Israeli authorities and demand the immediate and unconditional release of Ayman Bani Owda and all arbitrarily detained Palestinians.


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