Video auf Spanisch, mit englischen Untertiteln (Dauer: 8 Minuten) / Yuly Velásquez, Präsidentin von FEDEPESAN trägt unter ihrer Schwimmweste und den Kleidern eine schusssichere Weste, wenn sie unterwegs ist. Sie lebt mit der ständigen Angst auf weitere Anschläge gegen sie, gegen ihre Angehörigen oder gegen Mitglieder der Organisation © Amnesty International
Video auf Spanisch, mit englischen Untertiteln (Dauer: 8 Minuten) / Yuly Velásquez, Präsidentin von FEDEPESAN trägt unter ihrer Schwimmweste und den Kleidern eine schusssichere Weste, wenn sie unterwegs ist. Sie lebt mit der ständigen Angst auf weitere Anschläge gegen sie, gegen ihre Angehörigen oder gegen Mitglieder der Organisation © Amnesty International
Kolumbien – Briefaktion

Sichere Rückkehr für vertriebene Fischerfamilien ermöglichen

Am 24. Juni 2025 mussten 26 Fischerfamilien, die im kolumbianischen Departamento Santander nahe der Seen und Flüsse rund um die Stadt Barrancabermeja lebten, ihr Zuhause verlassen und in die Stadt Bucaramanga umsiedeln. Bereits am 15. Februar hatte der Fischerei- und Umweltverband FEDEPESAN gemahnt, dass sich seine Mitglieder gezwungen sehen könnten, kollektiv aus Barrancabermeja wegzuziehen. Zuvor waren FEDEPESAN-Mitglieder Schikanen, Drohungen, Raubüberfällen, Erpressungen und sogar Mordversuchen durch bewaffnete Gruppen ausgesetzt gewesen, welche die Kontrolle über die Gewässer zu ihrem eigenen Vorteil anstrebten oder Vergeltung übten, weil die Fischerleute mögliche Fälle von Umweltverschmutzung und Korruption angeprangert hatten. Die Regierungsstelle für Opfer des bewaffneten Konflikts (Unidad para las Víctimas) muss dafür sorgen, dass die vertriebenen Fischerleute sicher in ihr Gebiet zurückkehren können.

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