Pro-palästinensische Demonstration am 12. März 2025 in New York City vor dem Thurgood Marshall Courthouse, wo eine Anhörung zu Mahmoud Khalils Verhaftung stattfand. Khalil, ein frischgebackener Absolvent und einer der prominentesten Vertreter der öffentlichkeitswirksamen Proteste an der Universität, wurde am Wochenende trotz einer unbefristeten Aufenthaltserlaubnis von US-Einwanderungsbeamt*innen festgenommen. Demonstrant*innen in New York und Menschenrechtsgruppen äusserten ihre Empörung über die Verhaftung von Khalil, einem Anführer pro-palästinensischer Demonstrationen an der Columbia University. © CHARLY TRIBALLEAU/AFP via Getty Images
Pro-palästinensische Demonstration am 12. März 2025 in New York City vor dem Thurgood Marshall Courthouse, wo eine Anhörung zu Mahmoud Khalils Verhaftung stattfand. Khalil, ein frischgebackener Absolvent und einer der prominentesten Vertreter der öffentlichkeitswirksamen Proteste an der Universität, wurde am Wochenende trotz einer unbefristeten Aufenthaltserlaubnis von US-Einwanderungsbeamt*innen festgenommen. Demonstrant*innen in New York und Menschenrechtsgruppen äusserten ihre Empörung über die Verhaftung von Khalil, einem Anführer pro-palästinensischer Demonstrationen an der Columbia University. © CHARLY TRIBALLEAU/AFP via Getty Images
USA – Briefaktion

Aufenthaltsstatus von Studierenden gefährdet

Am 8. März wurde Mahmoud Khalil von Angehörigen der US-Einwanderungsbehörde rechtswidrig festgenommen und willkürlich inhaftiert. Der palästinensische Aktivist und Absolvent der New Yorker Columbia University war wegen seiner Rolle als Organisator von Studierendenprotesten an seiner Universität ins Visier der Behörden geraten. Diese entzogen ihm seine Aufenthaltsgenehmigung für die USA und leiteten ein Abschiebeverfahren ein. Gegen mindestens neun weitere Studierende soll wegen ihrer Rolle bei Protesten ähnlich vorgegangen worden sein. Mindestens 1'300 weiteren wurde anscheinend mit vagen Begründungen das Visum entzogen.

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