Demonstration im September 2016 vor dem Verfassungsgericht der Dominikanischen Republik, um des dritten Jahrestages des Urteils 168-13 zu gedenken und die Staatenlosigkeit im Land anzuprangern. Die Demonstration war zudem Teil einer Reihe von Aktivitäten anlässlich der Übergabe der globalen Petition von Amnesty International gegen Staatenlosigkeit in der Dominikanischen Republik an die dominikanische Regierung. Im September 2013 wurde Zehntausenden Menschen durch das Urteil 168-13 rückwirkend und willkürlich die dominikanische Staatsbürgerschaft entzogen. Die überwiegende Mehrheit der Opfer sind Dominikaner haitianischer Abstammung, die durch dieses Urteil häufig staatenlos wurden. © Amnesty International / Fran Afonso
Demonstration im September 2016 vor dem Verfassungsgericht der Dominikanischen Republik, um des dritten Jahrestages des Urteils 168-13 zu gedenken und die Staatenlosigkeit im Land anzuprangern. Die Demonstration war zudem Teil einer Reihe von Aktivitäten anlässlich der Übergabe der globalen Petition von Amnesty International gegen Staatenlosigkeit in der Dominikanischen Republik an die dominikanische Regierung. Im September 2013 wurde Zehntausenden Menschen durch das Urteil 168-13 rückwirkend und willkürlich die dominikanische Staatsbürgerschaft entzogen. Die überwiegende Mehrheit der Opfer sind Dominikaner haitianischer Abstammung, die durch dieses Urteil häufig staatenlos wurden. © Amnesty International / Fran Afonso
Dominikanische Republik – Briefaktion / Frist abgelaufen

Rassistische Massnahmen gegen Migrant*innen stoppen!

Mehr als 180'000 Menschen wurden seit Oktober 2024 im Rahmen einer immer menschenrechtsfeindlicheren, rassistischen Migrationspolitik nach Haiti abgeschoben. Trotz der sehr schwierigen Sicherheitslage und der humanitären Probleme in Haiti gibt es bei diesen Massenabschiebungen keine individuelle Risikobewertung. Am 6. April kündigte die Regierung 15 zusätzliche Massnahmen an, um die Migration noch weiter einzuschränken. Dazu gehören neue Hindernisse für Migrant*innen beim Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen wie der Gesundheitsversorgung.

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