Am 26. November wurde Denis Cabrera Rodríguez (A#: 241-909-042) festgenommen – obwohl sein Antrag auf politisches Asyl noch anhängig ist. Der Künstler besitzt die kubanische Staatsangehörigkeit und arbeitet mit künstlerischen Initiativen wie der San-Isidro- und der 27N-Bewegung zusammen. In Kuba wurde er wegen seiner Arbeit und seines Aktivismus zensiert, willkürlich inhaftiert, gefoltert und fiel dem Verschwindenlassen zum Opfer. 2022 kam er in die Vereinigten Staaten und beantragte dort Asyl.
Nach seiner Festnahme wurde er in eine Einrichtung der Vollstreckungs- und Abschiebungsabteilung (Enforcement and Removal Operations –ERO) der US-Einwanderungsbehörde in Miramar gebracht. Dort verlor er das Bewusstsein und musste ins Memorial Miramar Hospital gebracht werden, weil ein Herzinfarkt drohte. Nach drei Tagen verlegte ihn die US-Einwanderungsbehörde in die Hafteinrichtung Krome North Service Processing Center («Krome»).
Bei Denis Cabrera Rodríguez wurde im Alter von zehn Jahren Diabetes diagnostiziert. Nach Angaben seiner Familie ist er auf eine Insulinpumpe angewiesen, die ihm bei Bedarf Insulin verabreicht. Seit seiner Verlegung nach Krome werden seine Blutzuckerwerte nicht mehr regelmässig gemessen und er wird nicht ausreichend mit Insulin oder angemessener Nahrung versorgt. Seine Gesundheit hat sich daher stark verschlechtert. Die US-Einwanderungsbehörde erlaubt Denis Cabrera Rodríguez nicht, seine Insulinpumpe in der Haft zu verwenden, seine Anträge auf Verlegung in ein Krankenhaus hat sie abgelehnt.
Nach Amnesty International vorliegenden Informationen leidet er nun an Komplikationen, die dringend eine kontinuierliche medizinische Versorgung erfordern, die nur ausserhalb der Hafteinrichtung angemessen geleistet werden kann. Andernfalls könnte seine Diabeteserkrankung schwerwiegende gesundheitliche Folgen wie die Amputation von Gliedmassen, ein Koma oder gar den Tod nach sich ziehen.
Denis Cabrera Rodríguez hätte nie inhaftiert werden dürfen, denn den Behörden fehlt jede rechtliche Grundlage, um ihn nach Kuba zurückzuschicken. Darüber hinaus wurden die gefährlichen und mangelhaften Bedingungen in Krome von zahlreichen Organisationen – auch Amnesty International – bereits ausführlich dokumentiert. Sie berichteten von einer unzureichenden medizinischen Versorgung, unhygienischen Bedingungen sowie Misshandlungen, die zu vermeidbaren Todesfällen in Gewahrsam geführt haben. Bisher sind dort im Berichtsjahr 2025 bereits vier Personen in Gewahrsam gestorben: Ramesh Amechand, Genry Ruiz Guillen, Maksym Chernyak und Isidro Pérez. Dies lässt ernsthafte Bedenken aufkommen, dass es in der Einrichtung eine angemessene medizinische Versorgung gibt. Amnesty International stuft die Haftbedingungen in Krome als grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung von Gefangenen ein.
Das Krome North Service Processing Center («Krome») ist eine Hafteinrichtung der US-Einwanderungsbehörde im County Miami-Dade der Stadt Miami, am Rande der Everglades. Der tägliche Betrieb der Einrichtung wird derzeit von der Firma Akima Global Services, LLC, durchgeführt, die die Einrichtung seit über einem Jahrzehnt verwaltet. Krome gehört zu den ältesten und grösste Hafteinrichtungen der US-Einwanderungsbehörde in den Vereinigten Staaten. Seit Jahrzehnten prangern Organisationen, Anwält*innen und Dienstleister*innen vor Ort die Haftbedingungen in Krome an. Dazu gehören eine eklatante Überbelegung, chronische Einschränkungen beim Zugang zu angemessener medizinischer Versorgung, die mit mehreren Todesfällen in Haft in Verbindung stehen, eine erniedrigende und grausame Behandlung sowie Verfahrensfehler, die den Zugang der Betroffenen zu einem Rechtsbeistand und einem ordnungsgemässen Verfahren beeinträchtigen. 2025 geriet die Einrichtung nach Berichten über starke Überbelegung und mehrere Todesfälle in Gewahrsam verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit. Unabhängige Berichte und Menschenrechtsrecherchen haben systemische Mängel bei den Aufnahmeverfahren, der medizinischen Versorgung, den Separierungs- und Unterbringungspraktiken sowie Bedingungen dokumentiert, die als grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Folter unter dem Völkerrecht gelten könnten. Diese Mängel traten vor dem Hintergrund einer rapide wachsenden Zahl von Inhaftierten und einer eingeschränkten unabhängigen Aufsicht auf.
Unter der Trump-Regierung hat die Inhaftierung von Einwander*innen in den Vereinigten Staaten erheblich zugenommen. Am 16. November 2025 befanden sich 65.135 Menschen in Hafteinrichtungen der US-Einwanderungsbehörde ICE. Diese Zahl wird weithin als zu niedrig angesehen, da Tausende von Menschen in ICE-Kurzzeit-Bearbeitungszentren, ICE-Aussenstellen, in US-Untersuchungshaft oder in anderen Einrichtungen nicht berücksichtigt werden. Trotzdem entspricht dies einem Anstieg von 64 Prozent gegenüber der Zahl der Inhaftierten im Januar 2025. Im Bundesstaat Florida ist die Zahl der Personen in ICE-Haft um 47 Prozent gestiegen (von Januar bis September 2025). Mindestens 25 Personen sind im Berichtsjahr 2025 in ICE-Gewahrsam gestorben (22 nach dem 20. Januar 2025). Im Berichtsjahr 2024 waren es zwölf Personen. Während die Trump-Regierung die Haftkapazitäten der US-Einwanderungsbehörde ausweitet, verschlechtern sich die Haftbedingungen dramatisch. Die US-Einwanderungsbehörde hat eine Richtlinie verabschiedet, wonach Personen, die auf irregulärem Wege in die USA eingereist sind, keinen Anspruch auf Freilassung gegen Kaution haben. Das bedeutet, dass sie während des gesamten Abschiebeverfahrens in Haft bleiben müssen. Das gilt auch für Personen, die einen Asylantrag gestellt haben. Sie bleiben bis zur Entscheidung über ihren Antrag inhaftiert. Nach internationalem Recht sollten Asylsuchende nicht dafür bestraft werden, wie sie in ein Land eingereist sind. Sie sollten auch nicht aus einem Land abgeschoben werden, bevor ihr Antrag auf Flüchtlingsschutz ordnungsgemäss in einem fairen Verfahren zur Feststellung des Flüchtlingsstatus geprüft wurde.
Im Rahmen der Verabschiedung von Gesetz H.R.1 («One Big Beautiful Bill») im Juli 2025 hat Präsident Trump den Haushalt der ICE auf 150 Mrd. US-Dollar aufgestockt, um die Regierungsstrategie der massenhaften Inhaftierung und Abschiebung von Migrant*innen umzusetzen. Jene, die für Menschenrechtsverletzungen in Hafteinrichtungen verantwortlich sind, müssen zur Rechenschaft gezogen werden, und Inhaftierte müssen die medizinische Versorgung erhalten, die sie benötigen.
Setzen Sie sich für Denis Cabrera Rodríguez ein: Senden Sie einen Appellbrief → per Post, E-Mail, X/Twitter und posten Sie in den sozialen Medien – an die unter ADRESSEN und SOCIAL MEDIA GUIDE angegebene(n) Zielperson(en) und Kontakte.
→ Frist zum Mitmachen: 11. Juni 2026.
→ Schreiben Sie in Englisch oder in Ihrer eigenen Sprache.
Bitte setzen Sie noch Ihren Namen (oder Initialen) an das Ende der Nachricht. Sie können die Nachricht gerne auch noch anpassen und z.B. den Namen und die Forderungen hervorheben.
Um zu verhindern, dass die Mails im Spam landen, ist es ratsam, den Betreff zu verändern.
In den ADRESSEN finden Sie noch weitere Zielpersonen zum Anschreiben.
Sehr geehrte Frau Walker
Am 26. November wurde Denis Cabrera Rodríguez (A#: 241-909-042) festgenommen – obwohl sein Antrag auf politisches Asyl noch anhängig ist. Der Künstler besitzt die kubanische Staatsangehörigkeit und arbeitet mit künstlerischen Initiativen wie der San-Isidro- und der 27N-Bewegung zusammen. In Kuba wurde er wegen seiner Arbeit und seines Aktivismus zensiert, willkürlich inhaftiert, gefoltert und fiel dem Verschwindenlassen zum Opfer. 2022 kam er in die Vereinigten Staaten und beantragte Asyl.
Nach seiner Festnahme wurde er in eine Einrichtung der Vollstreckungs- und Abschiebungsabteilung (Enforcement and Removal Operations –ERO) der US-Einwanderungsbehörde in Miramar gebracht. Dort verlor er das Bewusstsein und musste ins Memorial Miramar Hospital gebracht werden, weil ein Herzinfarkt drohte. Nach drei Tagen verlegte ihn die US-Einwanderungsbehörde in die Hafteinrichtung Krome North Service Processing Center.
Bei Denis Cabrera Rodríguez wurde im Alter von zehn Jahren Diabetes diagnostiziert. Nach Angaben seiner Familie ist er auf eine Insulinpumpe angewiesen, die ihm bei Bedarf Insulin verabreicht. Seit seiner Verlegung nach Krome werden seine Blutzuckerwerte nicht mehr regelmässig gemessen und er wird nicht ausreichend mit Insulin oder angemessener Nahrung versorgt. Seine Gesundheit hat sich daher stark verschlechtert. Die US-Einwanderungsbehörde erlaubt Denis Cabrera Rodríguez nicht, seine Insulinpumpe in der Haft zu verwenden, seine Anträge auf Verlegung in ein Krankenhaus hat sie abgelehnt.
Denis Cabrera Rodríguez benötigt dringend medizinische Hilfe, und sein Zustand verschlechtert sich täglich. Sorgen Sie bitte dafür, dass er umgehend freigelassen wird und unverzüglich die medizinische Hilfe erhält, die er so dringend benötigt.
Hochachtungsvoll,
Dear Field Office Director Kelei Walker,
On 26 November 2025, Denis Cabrera Rodríguez (A#: 241-909-042), a Cuban citizen seeking political asylum in the United States, was detained despite having a pending asylum claim. Denis is an artist and human rights activist linked to artistic movements such as the San Isidro and 27N movements. In Cuba, he was censored, arbitrarily detained, tortured, and forcibly disappeared for his work and activism.
After being arrested, he was taken to the ICE-ERO Center Miramar where he fainted and had to be taken to Memorial Miramar Hospital because he was at risk of suffering heart attack. After three days, ICE took him to the Krome North Service Processing Center.
Denis was diagnosed with diabetes at ten years old. According to his family, prior to his detention, he relied on an insulin pump to manage his blood sugar and administer insulin when needed. Since his transfer to Krome, Denis has not received adequate glucose monitoring, insulin, or food which have dramatically impacted his health. ICE is not permitting him to have his insulin pump while in detention.
Amnesty International has received information that Denis is now experiencing complications that require urgent and consistent medical care that he can only adequately receive outside of detention. Without proper care Denis is at risk of serious medical complications resulting from his underlying chronic illness, including amputation of limbs, falling into a coma, and death.
Denis should have never been detained as authorities cannot lawfully return him to Cuba. Moreover, the dangerous and inadequate conditions at Krome have been well documented by numerous organizations that detail the substandard medical care, unsanitary conditions, abuse and mistreatment that has led to preventable deaths in custody. During the 2025 fiscal year thus far, four individuals have died while detained at Krome – Ramesh Amechand, Genry Ruiz Guillen, Maksym Chernyak and Isidro Pérez – raising serious concerns about access to quality healthcare at the facility. Amnesty International considers that the treatment of individuals detained at Krome constitutes cruel, inhuman or degrading treatment.
Denis is in urgent need of medical care, and his condition is worsening every day. I implore you to ensure that Denis is immediately released and provided with the urgent medical care he desperately needs.
Sincerely,
Tweeten Sie an die Einwanderungs- und Zollbehörde (die Behörde, für die unsere Zielperson arbeitet):
Tweet at Immigration and Customs Enforcement (the department our target works for):
@ICEgov and @EROMiami
Sample messages:
Authorities with @ICEgov @EROMiami must immediately provide Denis (A#: 241-909-042) with the lifesaving medical care he needs in the
Krome Detention Center! If not, his life is at risk!
@ICEgov @EROMiami should immediately release Denis (A#: 241-909-042) so he can receive the lifesaving medical care he needs!
Leiterin der Einwanderungsbehörde in Miami:
Kelei Walker Field Office Director
Miramar - ERO
2805 SW 145th Ave
Miramar, FL 33027
USA
E-Mail: Miami.Outreach@ice.dhs.gov
Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika
Sulgeneckstrasse 19, Postfach 3259, 3001 Bern
Fax: 031 357 73 20
E-Mail: BernPA@state.gov / Bern-protocol@state.gov
X/Twitter: /USEmbassyBern
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→ Portokosten für Briefversand: Europa = CHF 1.90 / alle übrigen Länder = CHF 2.50
→ Weitere Informationen zum Mitmachen bei den Urgent Actions finden Sie hier
English version (click on title to open):
On 26 November 2025, Denis Cabrera Rodríguez, a Cuban man seeking asylum, was detained by U.S. Immigration and Customs Enforcement (ICE). He is currently detained at Krome North Service Processing Center in Florida. Denis lives with Type 1 Diabetes and is dependent on an insulin pump. ICE is refusing to allow him to have his insulin pump in detention, depriving him of proper medical care. His health is rapidly deteriorating. Demand Denis’ immediate release from detention and until that happens, ensure that authorities provide him with adequate healthcare to prevent further health deterioration and possible death.
Denis Cabrera Rodríguez, age 33, is a Cuban artist and human rights activist linked to artistic movements such as the San Isidro and 27N movements. In Cuba, he was censored, arbitrarily detained, tortured, and forcibly disappeared for his work and activism. He entered the United States in 2022 and claimed asylum. His asylum application remains pending. On 26 November 2025, he was detained by U.S. Immigration and Customs Enforcement (ICE).
Denis was diagnosed with diabetes at ten years old. According to his family, prior to his detention, he relied on an insulin pump to manage his blood sugar and administer insulin when needed. Since his transfer to Krome, Denis has not received adequate glucose monitoring, insulin, or food which have dramatically impacted his health. ICE is not permitting him to have his insulin pump while in detention. His health is deteriorating daily and ICE has denied his requests to be transferred to a hospital.
The Krome North Service Processing Center (Krome) is an ICE detention facility located in Miami-Dade County in the city of Miami. on the edge of the Everglades. The day-to-day operations of the facility are currently handled by Akima Global Services, LLC, which has managed the facility for over a decade. Krome is one of the oldest and largest ICE detention facilities in the United States. For decades, organizations, lawyers and direct service providers have denounced the detention conditions at Krome, including severe overcrowding, chronic limitations in access to adequate quality medical care tied to multiple deaths in custody, degrading and abusive treatment, and procedural failures that undermine individuals’ access to counsel and due process. In 2025, the facility has faced heightened scrutiny after reports of severe overcrowding and several deaths in custody. Independent reporting and human rights investigations have documented systemic failures in intake procedures, medical care, segregation and housing practices, and conditions that may amount to cruel, inhuman or degrading treatment or torture under international law. These failures occurred against a backdrop of rapidly expanded detention populations and reduced independent oversight.
Research by Amnesty International has found that individuals detained at Krome face serious barriers to accessing adequate medical care, including lack of treatment and delays in assessing and treating of health conditions. During the 2025 fiscal year thus far, at least four individuals have died while detained at Krome – Ramesh Amechand, Genry Ruiz Guillen, Maksym Chernyak and Isidro Pérez – raising serious concerns about access to quality healthcare at the facility.
Under the Trump administration, the use of immigration detention in the United States has substantially increased. On 16 November 2025, there were 65,135 individuals in ICE detention, which is largely considered an undercount because it does not include thousands of people in short-term ICE processing facilities, ICE field offices, federal pre-trial detention, or other facilities. This represents a 64% increase for the number of people in detention in January 2025. Florida has seen a 47% increase (from January to September 2025) of people in ICE detention in the state. At least 25 individuals have died in ICE custody during the 2025 fiscal year (22 after 20 January 2025), compared with 12 individuals in the 2024 fiscal year. At the same time that the Trump administration expands ICE’s detention capacity, detention conditions are dramatically deteriorating. ICE has adopted a policy which makes individuals who entered the US irregularly ineligible for bond meaning that they are forced to remain in detention for the duration of their removal proceedings. This includes individuals with pending asylum claims who are now being detained until their claims are decided. Under international law, asylum seekers should not be penalized for their manner of manner of entry into a country. They should also not be removed from a country until their claim for refugee protection has been properly assessed through a fair refugee status determination process.
The passage in July 2025 of the 2025 Reconciliation Bill, otherwise known as Trump’s «One Big Beautiful Bill Act», has expanded ICE’s budget to $150 billion of taxpayer dollars to carry out its mass detention and deportation plan, including $45 billion for detention expansion. It is crucial to ensure that facilities where human rights are being violated are held accountable and that individuals in detention are provided with the medical care they need to survive.
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