In der Schweiz waren es Proteste und andere Aktionsformen, mit denen LGBTI*-Personen ihre Rechte eingefordert und in demokratischen Prozessen viel erreicht haben. Errungenschaften wie beispielsweise die «Ehe für alle» gilt es zu feiern. Doch ist die tatsächliche Gleichstellung noch Zukunftsmusik und Diskriminierung nach wie vor alltäglich. Beispielsweise werden fast jeden Tag homo- oder transfeindlich motivierte Gewalttaten verübt. Ganz offensichtlich genügen die Präventions- und Schutzmassnahmen nicht.
LGBTI*-Personen sind weltweit betroffen von Diskriminierung und Gewalt. In vielen Ländern ist es lebensgefährlich, der eigenen queeren Identität Ausdruck zu verleihen oder die Rechte von LGBTI*-Personen einzufordern. Fast wöchentlich berichtet Amnesty über tragische Entwicklungen:
Amnesty International fordert, was aus Menschenrechtsperspektive selbstverständlich ist: Entscheidungsfreiheit, Gleichstellung und Schutz, unabhängig von der sexuellen Orientierung und der Geschlechtsidentität. Wir fordern, dass die Schweiz sich auch international klar positioniert, sich solidarisch zeigt mit Betroffenen von trans- oder homofeindlicher Gewalt und Diskriminierung sowie den massiven Angriffen auf die menschliche Würde von LGBTI*-Personen entschlossen entgegentritt.
Mehr zum Thema LGBTI* finden Sie auf unserem Themenportal
Unterstützen auch Sie die Prides und setzen Sie ein Zeichen für die Menschenrechte! Nehmen Sie an einer oder an mehreren Kundgebungen teil und verteilen Sie unseren Demo-Guide, Sticker und Trillerpfeifen zum Recht auf friedlichen Protest.
An folgenden Daten finden in der Schweiz Prides statt: