In Kürze
Alle Menschen haben dasselbe Anrecht auf Selbstbestimmung, Geschlechtsausdruck und Sicherheit, dennoch werden viele Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Geschlechtsidentität, ihrer Geschlechtsmerkmale oder ihres Geschlechtsausdrucks ausgegrenzt und diskriminiert, ja sogar angegriffen.
In vielen Ländern gibt es Gesetze, die lesbische, schwule, bisexuelle, trans, queere, intergeschlechtliche, asexuelle oder agender (LGBTQIA+) Menschen diskriminieren – obwohl diese Länder internationale Verträge unterzeichnet haben, die sie zum Schutz der Menschenrechte verpflichten. Diese Diskriminierung kann den eingeschränkten Zugang zur Gesundheitsversorgung, Schwierigkeiten bei der Arbeitsplatzsuche, Mobbing oder Belästigung am Arbeitsplatz, die strafrechtliche Verfolgung von LGBTQIA-Personenund vieles mehr umfassen. So gibt es in 64 Ländern der Welt Gesetze, die Homosexualität unter Strafe stellen.
Amnesty International setzt sich dafür ein, die Diskriminierung von LGBTQIA+ Personen auf der ganzen Welt zu beenden. In enger Zusammenarbeit mit Partner*innen, LGBTQIA+ Gruppen und Aktivist*innen engagieren wir uns dafür, dass weltweit die Rechte von LGBTQIA+ Menschen geschützt und eingehalten werden.
LGBTQIA+ in russisch besetzten Gebieten: Gedemütigt und verfolgt
Einige Zahlen
Anzahl der Uno-Mitgliedsstaaten, in welchen gleichgeschlechtliche Beziehungen kriminalisiert werden (Quelle: ilga.org, Mai 2025)
0Zahl der Länder, in welchen auf Homosexualität die Todesstrafe steht
0Zahl der Staaten, die gleichgeschlechtliche Ehe erlauben
0
Queeramnesty
Engagieren Sie sich: Setzen Sie sich für Géza Buzás-Hábel ein
Aktuelle Beiträge
- AMNESTY INTERNATIONAL REPORT 2023/24 - Medienmitteilung
Amnesty International schlägt Alarm: Völkerrecht am Scheideweg
Die Welt sieht sich den erschreckenden Folgen eskalierender Konflikte und fast vollständig gelähmten völkerrechtlichen Institutionen gegenüber. Diesen Schluss zieht Amnesty International bei der heuti...
- Thailand: Briefaktion für «Petch» und «Sand» / Abgeschlossene Aktion
Harte Repressionen gegen jugendliche Aktivist*innen
Die jungen Menschenrechtsverteidiger*innen «Petch» und «Sand» gehören zu den 286 Personen, gegen die die thailändischen Behörden seit 2020 Strafverfahren wegen friedlicher Proteste eingeleitet haben.
- Saudi-Arabien
Entwurf für Strafgesetzbuch zerschlägt Illusionen über Reformen
Ein durchgesickerter Entwurf des ersten schriftlichen saudi-arabischen Strafgesetzbuches entspricht in keiner Weise den universellen Menschenrechtsstandards. Es entlarvt die Scheinheiligkeit der Versp...
- Russland / LGBTI*
«Es gibt viele Möglichkeiten, trotzdem zu helfen»
Ende 2023 hat der Oberste Gerichtshof in Russland «die internationale LGBT-Bewegung» als «extremistisch» verurteilt und jegliche entsprechenden Aktivitäten im Land verboten. Der Amnesty-Vizedirektor f...
- Ungarn
LGBTI*-feindliches Propaganda-Gesetz schafft Klima der Angst
Das LGBTI*-feindliche Propaganda-Gesetz von 2021 hat weitreichende Auswirkungen auf die queere Community in Ungarn, schreibt Amnesty International in einem heute veröffentlichten Bericht. Das Gesetz v...