© Amnesty International
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Sport und Menschenrechte

Sport fasziniert die Menschen weltweit: Millionen Zuschauer verfolgen Weltmeisterschaften und olympische Spiele. Diese Grossereignisse sind für die organisierenden Sportverbände wie die FIFA und das IOK längst zum Milliardengeschäft geworden. Die Menschenrechte bleiben dabei häufig auf der Strecke. Amnesty setzt sich dafür ein, dass die Sportverbände und die Gastgeberstaaten ihrer menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht nachkommen: Sportevents dürfen weder dazu führen, dass lokale Gemeinschaften zwangsumgesiedelt werden, noch dass Arbeitsmigranten ausgebeutet werden.

In Kürze

Amnesty International setzt sich dafür ein, dass die Sportverbände und die Gastgeberstaaten ihrer menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht nachkommen: Sportevents dürfen weder dazu führen, dass lokale Gemeinschaften zwangsumgesiedelt werden, noch dass Arbeitsmigrant*innen ausgebeutet werden.

Ein Fussballschuh auf einem Fussball (Ausschnitt)
© Connor Coyne / Unsplash

Aktuell: Leere Menschenrechtsverpflichtungen der Fifa

Die Vergabe der Fussballweltmeisterschaft 2034 an Saudi-Arabien entlarvt die leeren Menschenrechtsverpflichtungen der Fifa. Die WM 2034 birgt grosse Risiken für Einwohner*innen, Arbeitsmigrant*innen und Fans.
Newcastle-Fussballfans im Stadion mit einer grossen Saudi-Arabien-Flagge
© Jonathan Brady / imago

Aus dem AMNESTY-Magazin: Das Machtinstrument Sport

Saudi-Arabien wird zu einem der wichtigsten Player in der Sportwelt – nicht zuletzt dank des Kaufs des englischen Fussball-Clubs Newcastle United. Der Golfstaat nutzt den Sport zur Imagepflege. Und um weltweit an Einfluss zu gewinnen.