In Kürze
Alle Menschen haben dasselbe Anrecht auf Selbstbestimmung, Geschlechtsausdruck und Sicherheit, dennoch werden viele Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Geschlechtsidentität, ihrer Geschlechtsmerkmale oder ihres Geschlechtsausdrucks ausgegrenzt und diskriminiert, ja sogar angegriffen.
In vielen Ländern gibt es Gesetze, die lesbische, schwule, bisexuelle, trans, queere, intergeschlechtliche, asexuelle oder agender (LGBTQIA+) Menschen diskriminieren – obwohl diese Länder internationale Verträge unterzeichnet haben, die sie zum Schutz der Menschenrechte verpflichten. Diese Diskriminierung kann den eingeschränkten Zugang zur Gesundheitsversorgung, Schwierigkeiten bei der Arbeitsplatzsuche, Mobbing oder Belästigung am Arbeitsplatz, die strafrechtliche Verfolgung von LGBTQIA-Personenund vieles mehr umfassen. So gibt es in 64 Ländern der Welt Gesetze, die Homosexualität unter Strafe stellen.
Amnesty International setzt sich dafür ein, die Diskriminierung von LGBTQIA+ Personen auf der ganzen Welt zu beenden. In enger Zusammenarbeit mit Partner*innen, LGBTQIA+ Gruppen und Aktivist*innen engagieren wir uns dafür, dass weltweit die Rechte von LGBTQIA+ Menschen geschützt und eingehalten werden.
LGBTQIA+ in russisch besetzten Gebieten: Gedemütigt und verfolgt
Einige Zahlen
Anzahl der Uno-Mitgliedsstaaten, in welchen gleichgeschlechtliche Beziehungen kriminalisiert werden (Quelle: ilga.org, Mai 2025)
0Zahl der Länder, in welchen auf Homosexualität die Todesstrafe steht
0Zahl der Staaten, die gleichgeschlechtliche Ehe erlauben
0
Queeramnesty
Engagieren Sie sich: Setzen Sie sich für Géza Buzás-Hábel ein
Aktuelle Beiträge
- Abstimmung vom 28. Februar 2016
Nein zum Ausschluss homosexueller Paare vom Recht auf Ehe
Amnesty International ist erleichtert über die Ablehnung der Heiratsstrafe-Initiative. Auch wenn die steuertechnischen Aspekte in der Diskussion im Vordergrund standen, gehörte es zu den Absichten der...
- Abstimmung am 28. Februar 2016
«Heiratsstrafe abschaffen»: Rückwärts in die Zukunft?
Der explizite Ausschluss Homosexueller vom verfassungsmässigen Recht auf Ehe ist inakzeptabel und muss verhindert werden: Amnesty International empfiehlt deshalb ein Nein in der Abstimmung zur Initiat...
- Geschichten, die Mut machen
«Wir hatten so viel Spass»
Witek Hebanowski gehört zu den Gründern des Amnesty-Briefmarathons in Polen. Dank seiner Initiative wurde aus einer Idee ein globaler Erfolg. Im Interview erzählt er, welchen Hintergedanken er vor 14 ...
- Geschichten, die Mut machen
Sie trotzt Hetze und Gewalt
In Uganda ist Homosexualität verboten, Schwule und Lesben werden geächtet und müssen Gewaltfürchten. Doch es regt sich Widerstand. Die lesbische Aktivistin Kasha Nabagesera kämpft seit Jahrenfür Toler...
- Südafrika: Abgeschlossene Briefaktion für Noxolo Nogwaza
Homophobe Hassverbrechen an der Tagesordnung
Die 24-jährige Noxolo Nogwaza wurde in den frühen Morgenstunden des 24. April 2011 vergewaltigt und anschliessend getötet, als sie sich nach einem Abend mit FreundInnen auf dem Weg nach Hause befand –...