Über 35'000 Mitglieder und fast 83'000 regelmässige Spender*innen finanzieren gegenwärtig (Zahlen 2024-2026) mit ihren Beiträgen die Arbeit von Amnesty International Schweiz und die internationale Menschenrechtsarbeit. Dazu kommen Legate und grössere Einzelspenden. Mehr zum Thema Fundraising.
Rund 1000 Freiwillige engagieren sich aktiv in fast 50 Lokal- und Themengruppen in der Romandie, der Deutschschweiz und der italienischen Schweiz (Stand 2026). Sie organisieren Veranstaltungen und Aktionen zu verschiedenen Menschenrechtsthemen und vernetzen sich mit anderen Organisationen. Der Briefmarathon ist die grösste und bekannteste schweizweite Kampagne. Die Amnesty-Aktivist*innen leisten diese aktive Menschenrechtsarbeit ehrenamtlich.
«Amnesty International – Schweizer Sektion» ist ein Verein und wird von einem ehrenamtlichen Vorstand geführt, der aus bis zu neun Mitgliedern besteht. Der Vorstand wird, wie auch die Geschäftsprüfungskommission, von den Mitgliedern an der Generalversammlung gewählt. Er gibt die strategischen Leitlinien der Schweizer Sektion vor, verabschiedet das Budget und die langfristige Finanzplanung zu Händen der Generalversammlung und hält die Verbindung zu den Aktivist*innen.
Lernen Sie den Vorstand kennen
Die Schweizer Sektion beteiligt sich wie alle anderen Ländersektionen an der internationalen Entscheidfindung von Amnesty International und schickt regelmässig eine Delegation an die jährlich stattfindende «Global Assembly» und die Regionalforen. Diese Delegation besteht in der Regel aus der (Co-)Präsidentin und der Jugendvertreterin des Vorstandes, dem Finanzverantwortlichen und der Geschäftsleiterin des Sekretariates.
Es gibt ausserdem Kommissionen, die die Sektion in ihrer Arbeit unterstützen.
In der Schweiz arbeiten rund 70 Angestellte (in Teilzeit, entspricht ca. 50 Vollzeitstellen) in Bern, Genf und Lugano für Amnesty International, darunter auch Praktikant*innen und Zivildienstleistende. Seit 2023 ist die Schweizer Sektion von Amnesty International holakratisch in einer Kreisstruktur organisiert. Die Hauptaufgaben sind:
Die Strategie gibt uns eine Zukunftsvision. Es handelt sich um eine Entwicklungsstrategie, die 2026 überprüft und – wenn erforderlich – adaptiert wird. Die Strategie der Schweizer Sektion basiert auf der internationalen Amnesty-Strategie 2022–2030. Diese Prioritäten spiegeln sich in der Kreisstruktur wider.