Überreste einer Cluster-Bombe, gefunden in einem Haus in Süd Kordofan, Sudan. Februar 2015. © Amnesty International
Überreste einer Cluster-Bombe, gefunden in einem Haus in Süd Kordofan, Sudan. Februar 2015. © Amnesty International

Waffen und Waffenhandel

Keine Waffen für Menschenrechtsverletzungen! Amnesty setzt sich für die Kontrolle des internationalen Waffenhandels ein, damit Waffen nicht in die falschen Hände geraten. Die Staaten müssen das Waffenhandelsabkommen (ATT) strikte umsetzen. Zudem müssen gewisse Waffen – wie zum Beispiel «Killer Robots» – verboten werden.

In Kürze

Jede Minute stirbt ein Mensch durch Waffengewalt. Das sind mehr als eine halbe Million Menschen im Jahr. Der Handel mit Waffen ist weltweit ausser Kontrolle geraten. Bewaffnete Konflikte und Kriege lodern immer wieder auf, weil es einen unendlichen Nachschub an Waffen gibt. Hier kommt es zudem häufig zum Einsatz von Kindern als Soldaten.

Die Berichte von Amnesty International zeigen, dass Waffenlieferungen in vielen Staaten zu einem Teufelskreis aus Militarisierung, Repression und Armut führen, die mit schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen einhergehen. Dabei werden 60 Prozent aller von Amnesty dokumentierten Menschenrechtsverletzungen mit Klein- und Leichtwaffen begangen.

Eine Sammlung von Patronen
© Amnesty International

Aktuell: Referendum gegen die Lockerung der Waffenexportkontrolle

Ende Dezember 2025 hat das Parlament eine Lockerung des Kriegsmaterialgesetzes verabschiedet. Dies erhöht die Gefahr, dass mit Schweizer Waffen Kriegsverbrechen oder Menschenrechtsverletzungen begangen werden. Amnesty fordert: Keine Schweizer Waffen ...

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