Zwei Hände, die Gitterstäbe festhalten
© Glenna Gordon

Folter

Weltweit verboten, weltweit verbreitet: Obwohl das Verbot der Folter ein Menschenrecht ist, das absolut und ohne Ausnahme gilt, wird heute in den meisten Ländern gefoltert. Amnesty International setzt sich seit der Gründung der Organisation gegen Folter und Misshandlung ein.

«Niemand darf der Folter oder grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe unterworfen werden.»

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, Artikel 5

In Kürze

Unter Folter versteht man jede Handlung, bei der eine Person einer anderen vorsätzlich grosse Schmerzen oder Leiden zufügt, um einen bestimmten Zweck zu erreichen – zum Beispiel, um Informationen oder Geständnisse zu erhalten, um jemanden zu bestrafen, einzuschüchtern oder zu nötigen. 

Folter ist absolut – das heisst ohne jegliche Ausnahme – verboten. Trotzdem werden systematisch und routinemässig Inhaftierte weltweit gefoltert. Menschen sollen so erniedrigt und eingeschüchtert werden, um Geständnisse oder Informationen zu erpressen.

Amnesty International kämpft für eine Welt ohne Folter. Amnesty fordert von allen Regierungen, Folter zu verhindern, die Täter*innen vor Gericht zu bringen und die Opfer zu entschädigen.

Einige Zahlen

  • Zahl der Staaten, die die Antifolterkonvention unterschreiben haben

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  • Anzahl der Länder, von denen Amnesty Berichte über Folter hat

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  • Von Amnesty Befragte, die angaben, dass Folter in gewissen Fällen gerechtfertigt sei (%)

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Ein dunkler schmutziger Gang mit Türen, die wohl in Zellen führten

Einführung ins Thema Folter

Wie wird Folter definiert? Welche Formen der Folter gibt es und was tut Amnesty International gegen diese massive Menschenrechtsverletzung? Antworten auf diese und weitere Fragen lesen Sie in unserem Einführungstext.

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